Umfrage: Union, SPD und Grüne verlieren

“Die Corona-Pandemie wird die politische Stimmung auch im kommenden Jahr prägen. Welche Parteien bei der Bundestagswahl davon profitieren werden, ist aber offen." [EPA-EFE/HAYOUNG JEON]

CDU/CSU und SPD haben einer Umfrage zufolge bei der Bevölkerung während der Coronavirus-Krise an Zustimmung verloren.

Im aktuellen Insa-Meinungstrend der Bild (Dienstagsausgabe) büßen die Unionsparteien (35 Prozent) sowie die SPD (16 Prozent) jeweils einen Punkt ein. Bündnis90/Die Grünen (16,5 Prozent) müssen einen halben Punkt abgeben. AfD (11 Prozent) und FDP (8 Prozent) legen jeweils einen Punkt zu. Die Linke (7,5 Prozent) hält ihren Wert aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent (+ 0,5).

Sowohl eine schwarz-rote große Koalition mit 51 Prozent als auch ein schwarz-grünes Bündnis mit 51,5 Prozent würden eine parlamentarische Mehrheit erreichen. Eine Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen würde mit zusammen 40,5 Prozent ebenso eine Mehrheit verfehlen wie ein rot-rot-grünes Bündnis aus SPD, Linken und Grünen, das zusammen auf 40 Prozent käme.

“Die Corona-Pandemie wird die politische Stimmung auch im kommenden Jahr prägen. Welche Parteien bei der Bundestagswahl davon profitieren werden, ist aber offen. Die drei Parteien mit dem derzeit größten Wählerzuspruch (Union, SPD und Grüne), die das Corona-Krisenmanagement der Regierung mittragen, verlieren innerhalb einer Woche zusammen 2,5 Prozentpunkte. Die Oppositionsparteien, die das Corona-Krisenmanagement der Regierung am schärfsten kritisieren (AfD und FDP), legen zusammen 2 Punkte zu”, sagte INSA-Chef Hermann Binkert.

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