Italien genehmigt Corona-Therapie mit monoklonalen Antikörpern

Corona-Heilmittel? Hilft die Corona-Therapie mit monoklonalen Antikörpern? [DariaRen/ Shutterstock]

Die italienische Arzneimittelbehörde AIFA hat am Mittwoch die Verwendung von monoklonalen Antikörpern zur Behandlung von COVID-19-Symptomen genehmigt, eine Behandlung, die bereits in den USA und anderen Ländern eingesetzt wird. 

Die Behandlung könnte dazu beitragen, die Therapien für Patienten in einem frühen Stadium der Krankheit, bei denen das Risiko besteht, dass sie schwerere Symptome entwickeln, deutlich zu verbessern. Die AIFA soll in den kommenden Tagen die Protokolle für den Einsatz der monoklonalen Antikörper im Rahmen einer ersten Studie in Italien festlegen. Die monoklonalen Antikörper werden von zwei US-Firmen, Regeneron und Eli Lilly, hergestellt und wurden im vergangenen Herbst eingesetzt, um den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wegen der Krankheit zu behandeln.

Unterdessen hat die italienische Regierung aufgrund von Lieferengpässen bei den Impfstoffen von Pfizer BioNTech und AstraZeneca ihren Impfplan angepasst. Die wichtigste Änderung besteht darin, dass die dritte Phase, in der Menschen unter 55 Jahren verschiedener Kategorien (Lehrer, Streitkräfte, Beschäftigte in wesentlichen Diensten) geimpft werden sollen, bereits nächste Woche beginnt – parallel zum Abschluss der ersten Phase, die die prioritäre Durchimpfung von Bürgern über 80 Jahren vorsah. 

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