EU-Kommission ebnet Weg für Milliardenfusion in Werbebranche

Die EU-Kommission hat den geplanten Zusammenschluss zwischen der internationalen Werbe- und Kommunikationsgruppe Publicis aus Frankreich und dem US-Unternehmen Omnicom, einem Global Player in Werbung, Marketing und Unternehmenskommunikation, nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt.

Die Zustimmung erfolge ohne Auflagen, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Mit dem Zusammenschluss übertrumpfen die Firmen den bisherigen Platzhirsch WPP aus Großbritannien. Ziel ist es, durch den Zusammenschluss in Verhandlungen mit Online-Riesen wie Google oder Facebook eine stärkere Position einnehmen zu können. Durch die Fusion werden nun Erzrivalen wie die Elektronikkonzerne Apple und Samsung oder die Getränkehersteller Coca-Cola und Pepsi unter einem Dach betreut. Die Kartellbehörden in den USA und anderen Industriestaaten hatten der Fusion bereits zugestimmt.

EURACTIV/rtr

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EU-Kommission: Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Zusammenschluss von Publicis und Omnicom im Werbe-, Marketing- und Kommunikationssektor (9. Januar 2014)

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