Brexit-Gespräche: “Es gibt Probleme“

Die Situation sei unverändert, sagte Johnson am Montag vor Journalisten: “Es gibt Probleme." [EPA-EFE/FACUNDO ARRIZABALAGA]

Bei den seit Monaten anhaltenden Brexit-Verhandlungen ist nach Darstellung des britischen Premierministers Boris Johnson weiter keine Einigung in Sicht.

Die Situation sei unverändert, sagte Johnson am Montag vor Journalisten: “Es gibt Probleme.” Großbritannien werde es jedoch auch ohne ein Abkommen gutgehen. Die dann geltenden Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) wären “mehr als zufriedenstellend”, sagte er. “Wir kommen mit Sicherheit klar.” Fast zeitgleich erklärte in Paris der für die EU zuständige Regierungsvertreter Clement Beaune, es gebe weiter große Differenzen bei der Frage der Fischerei. Man werde der Sache noch einige Stunden, einige Tage geben. Ein französischer Regierungssprecher hatte zuvor erklärt, sein Land bleibe bei den “roten Linien” bei den Verhandlungen.

Großbritannien und die EU forderten zuletzt Zugeständnisse von der jeweils anderen Seite. Das Königreich war Ende Januar offiziell aus der EU ausgetreten. Am 31. Dezember endet die Übergangsphase, in der das Königreich noch EU-Regeln anwenden muss. Ohne ein Handelsabkommen rechnen Experten unter anderem mit höheren Zöllen auf viele Produkte sowie langen Wartezeiten an der Grenze.

Großbritannien immer noch nicht ausreichend auf Brexit vorbereitet

Das Vereinigte Königreich ist nach wie vor schlecht auf das Ende der Übergangszeit nach dem Brexit vorbereitet, so ein am Samstag veröffentlichter Bericht des House of Commons.

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