Dario Sarmadi

Außenpolitik 08-10-2015

Verbraucherschützer Klaus Müller: Wir brauchen ein „TTIP light“

Am Wochenende gehen Zehntausende Menschen unter dem Motto "TTIP & CETA Stoppen" auf die Straße. Klaus Müller, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, bleibt Zuhause: Er unterstützt den transatlantischen Freihandel – fordert aber grundlegende Reformen an TTIP.
Entwicklungspolitik 30-09-2015

Merkels Afrika-Beauftragter: „Keine Rabatte für Entwicklungsländer bei 2030-Agenda“

Günter Nooke, der Afrika-Beautragte von Bundeskanzlerin Angela Merkel, fordert bei der bevorstehenden Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele ein Umdenken seitens der Entwicklungsländer. Besonders afrikanische Spitzenpolitiker müssten mehr Eigeninitiative zeigen, an eigenen Fehlern arbeiten – und selbstbewusster auftreten in den Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit der EU, sagt Nooke im Interview.

„Wir brauchen Alternativen zum Breitband-Antibiotikum REACH“

Die EU-Verordnung REACH soll Mensch und Umwelt vor gefährlichen Chemikalien schützen. Aber in einigen Bereichen gibt es bereits effizientere Gesetze, mahnt die Industrie: Das "Breitband-Antibiotikum" REACH schade Europas Wirtschaft und der Glaubwürdigkeit der Juncker-Kommission, meint Experte Martin Wieske.

Alfa-Chef Lucke: „Schäubles Griechenland-Politik ist reines Marketing“

Eine Euro-Steuer? Bitte nicht. Für Ex-AfD-Chef Bernd Lucke zementieren die jüngsten Eurozonen-Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Transferunion, bei der wirtschaftlich erfolgreiche Länder wie Deutschland für Konjunkturprogramme in Krisen-Staaten zahlen. All das "Gerede um den Grexit" sei ein gezielter Bluff. 
EU-Innenpolitik 15-07-2015

365 Tage Kommissionspräsident: „Juncker entscheidet über das Schicksal des EU-Parlaments“

Ein Jahr nach der Wahl von Jean-Claude Juncker zum Chef der EU-Kommission befindet sich das Europaparlament im Umbruch: Junckers neuer Führungsstil gibt den Abgeordneten neue politische Macht – zugleich gehen die Volksvertreter bei einem Scheitern des Luxemburgers als größter Verlierer vom Platz, meint Jean-Monnet-Professor Michael Kaeding.
Entwicklungspolitik 12-07-2015

Entwicklungsminister Müller: „Jedes Land ist für seine Finanzierung selbst verantwortlich“

In Addis Abeba entscheidet die Weltgemeinschaft über die Entwicklungsfinanzierung bis 2030. Im Exklusiv-Interview mit EURACTIV.de fordert Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, dass Entwicklungsländer endlich stabile Steuersysteme aufbauen müssen. Die Industrieländer hingegen sollten das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP als Chance für einen fairen Welthandel begreifen.
Entwicklungspolitik 02-07-2015

Oxfam-Chefin: „TTIP verschärft die Ungleichheit in Entwicklungsländern“

Die Entwicklungsländer gehören zu den größten Verlierern durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP, warnt Marion Lieser. Im Interview erklärt die Geschäftsführerin von Oxfam Deutschland warum das so ist – und wie ein sozial und ökologisch gerechtes TTIP aussehen könnte.
Außenpolitik 17-06-2015

Foodwatch vs. BDI: TTIP und die Entmachtung der Parlamente

Ist das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP das schleichende Ende der Demokratie? BDI-Expertin Stormy-Annika Mildner und foodwatch-Chef Thilo Bode streiten über die angebliche Entmachtung der Parlamente, geschönte Wachstumszahlen und mangelnde Transparenz.
Entwicklungspolitik 09-06-2015

ONE-Direktor: „Große Visionen der G7 brauchen ein Fundament“

Auf ihrem Gipfel auf Schloss Elmau haben die G7-Länder ein ehrgeiziges Entwicklungsziel formuliert: Bis spätestens 2030 sollen extreme Armut und Hunger ausradiert sein. Das ist möglich – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen, meint Tobias Kahler, Direktor der Kampagnenorganisation ONE.
EU-Innenpolitik 04-06-2015

Rechtspopulismus in Europa: „Merkel und Juncker öffnen die Büchse der Pandora“

Rechte Kräfte feiern in Europa Wahlsiege am Fließband, und auch im EU-Parlament haben sie an Einfluss gewonnen. Der Grüne Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht hat dazu eine Broschüre herausgegeben. Im EURACTIV-Interview spricht er über das Erfolgsrezept der Rechten, über die Radikalisierung der AfD und über die Angst der Konservativen vor Viktor Orbán.
Entwicklungspolitik 24-03-2015

Millionen-Vertreibung durch die Weltbank: „Gerd Müller muss endlich Tacheles reden“

Ob gegen Gräueltaten durch Weltbank-Projekte, gegen die deutsche Beteiligung an der chinesischen Entwicklungsbank AIIB oder gegen den Handel mit Konfliktrohstoffen – der Bundestagsabgeordnete Uwe Kekeritz (Grüne) verlangt von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller klare Kante.
Entwicklungspolitik 20-03-2015

Terror am Tor zu Afrika: „Tunesien verdient mehr Unterstützung von Europa“

Bei einem Terroranschlag in Tunesien sind am Mittwoch 21 Menschen ums Leben gekommen. Zeitgleich wirbt der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich in Tunis für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tunesien. Ein unglücklicher Zufall – doch gerade jetzt brauche Europas Nachbarland Rückendeckung für seinen demokratischen Reformkurs, meint Friedrich.
Außenpolitik 09-03-2015

Foodwatch-Chef Bode: „Die Europäer schlucken TTIP nicht mehr“

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ist eine große Lüge, meint foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Im EURACTIV-Interview spricht er über sein neustes Buch zu TTIP – über die Falschinformationen der Befürworter, über ausgehöhlte Verbraucherschutzstandards und den absehbaren Untergang des Abkommens.
EU-Innenpolitik 28-01-2015

Peter Friedrich: „Junckers Investitionspaket verkommt zur Wachstumsbremse“

Der Europaminister von Baden-Württemberg, Peter Friedrich (SPD), übt scharfe Kritik an der Bundesregierung. Unter den Projekten, die Deutschland im Rahmen des 315-Milliarden-Euro-Investitionsprogramms von Jean-Claude Juncker gefördert sehen will, befänden sich verstaubte Ideen und Karteileichen. Die Liste brauche eine dringende Generalüberholung, sonst gingen die Länder und Kommunen als große Verlierer vom Platz.
Energie & Umwelt 11-12-2014

CETA: „Mit dem Freihandelsabkommen EU-Gesetze neu aufrollen“

Dank des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada (CETA) bekommen deutsche Unternehmen einen langfristigen Zugang zu überlebenswichtigen Rohstoffen, prophezeit Tim Aiken, Präsident des Nickel Institute im EURACTIV-Interview. Allerdings lege die EU der Wirtschaft mit bestimmten Gesetzen Steine in den Weg – mit CETA im Rücken brauche es nun eine Reform-Debatte.
Entwicklungspolitik 25-11-2014

„Nach Ebola kommt die Hunger-Krise“

Etlichen Ländern in Westafrika droht ein Kollaps der Nahrungsmittel-Systeme – eine verheerende Folge der Ebola-Epidemie, warnt Kanayo F. Nwanze, Präsident des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), im EURACTIV-Interview. Die bevorstehende Hunger-Katastrophe könnte auch Europa zu spüren bekommen.
Außenpolitik 06-11-2014

Nach Skandalspiel: Albaniens Außenminister will Neustart mit Serbien

Die gewaltsamen Ausschreitungen bei einem Fußball-Länderspiel zwischen Serbien und Albanien haben die Beziehungen zwischen den beiden Ländern erschüttert. In einem Exklusiv-Interview mit EURACTIV.de wirft Albaniens Außenminister Ditmir Bushati Belgrad schweres Versagen vor. Dennoch glaubt er an eine Annäherung – mit Hilfe der Bundesregierung und der EU. 
Entwicklungspolitik 14-10-2014

Terror in Afrikas Musterland: „Kenia muss wieder Vertrauen schaffen“

Kenia galt lange als demokratisches und wirtschaftliches Vorbild in Afrika. Doch Terroranschläge und ein korrupter Staat kratzen am Image des Landes. Im EURACTIV-Interview spricht der EU-Abgeordnete Michael Gahler (CDU) über Kenias Zukunftsperspektiven und über enorme wirtschaftliche Potentiale – auch für deutsche Unternehmen.
Digitale Agenda 11-09-2014

Oettinger-Personalie: „Die Gewinner sind Google, Amazon & Co“

Mit der Benennung von Günther Oettinger zum Digital-Kommissar hat Kommissionspräsident Juncker eine fatale Fehlentscheidung für Verbraucher und Internet-Startups getroffen, kritisiert der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht im EURACTIV.de-Interview. Oettinger müsse aufpassen, dass er in der bevorstehenden Anhörung im EU-Parlament nicht "unter die Räder" kommt.

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