Euro 5: Emissionsvorschriften für Fahrzeuge [DE]

  

Die EU hat strikte neue Emissionsgrenzen für umweltschädigende Emissionen von Diesel- und Benzinfahrzeugen verabschiedet. Diese begrenzen insbesondere Stickstoffoxide (NOx) und Feinstaub, welche die schwerwiegendsten Probleme für Gesundheit und Umwelt verursachen.

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Übersicht

Straßenverkehr trägt zur Luftverschmutzung bei. Schlechte Luftqualität kann beim Menschen zu gesundheitlichen Problemen, etwa Atemwegs- sowie Herz- und Gefäßerkrankungen, führen.

Um die Luftverschmutzung gering zu halten, müssen Fahrzeuge gewisse Abgasnormen einhalten, bevor deren Verkauf in der Europäischen Union genehmigt werden kann. Im Jahr 1993 wurden erstmals ‚Euro’-Emissionsvorschriften für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge eingeführt. Diese haben zu einer Verringerung der von Fahrzeugen verursachten Luftverschmutzung beigetragen, da sie Autohersteller unter anderem dazu veranlassten, ihre Fahrzeuge mit Katalysatoren auszustatten. Für Schwerlastwagen und Busse, von Diesel angetriebene Geländefahrzeuge und Motorräder gelten gesonderte Emissionsvorschriften (EurActiv vom 29. August 2006). 

Die Reduktion von Autoabgasen ist Teil einer Gesamtstrategie der Kommission, deren Ziel es ist, die negativen Folgen  der durch alle Sektoren verursachten Luftverschmutzung für Gesundheit und Umwelt einzudämmen.  Die Kommission will die negativen Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen der Luftverschmutzung in ihrer neuen Strategie, welche Mitte 2005 vorgelegt werden soll, angehen. Diese so genannte ‚thematische Strategie’ zur Luftverschmutzung sowie die Richtlinie über die Qualität der Umgebungsluft wurden von der Kommission im September 2005 als Teil des 6. Umweltaktionsprogramms und des damit verbundenen CAFE-Programms (‚Clean Air for Europe’), welches 2001 anlief, angenommen (siehe LinksDossier über das 6. UAP).

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