Freizügigkeit der Arbeitnehmer in EU-27 [DE]

  

Nur wenige der wirtschaftlich stärksten ‚alten’ EU-Mitgliedstaaten beschränken auch weiterhin den Zugang zu ihren Arbeitsmärkten für Arbeitskräfte aus Osteuropa; Deutschland und Österreich sind die einzigen Mitgliedstaaten, die weiterhin verpflichtende Arbeitsvisa bis 2011 beibehalten werden.

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Übersicht

In einem Versuch, mit den komplexen Folgen der jüngsten EU-Erweiterung von 2004 und 2007 umzugehen, haben mehrere Mitgliedstaaten der EU-15 die Freizügigkeit der Arbeitnehmer durch ‚Übergangsregelungen’ für Arbeitskräfte aus den neuen Mitgliedstaaten beschränkt.

Freizügigkeit der Arbeitnehmer ist ein Grundrecht in der EU. Deshalb können die Einschränkungen nur für höchstens sieben Jahre gelten – bis Mai 2011 im Fall der Arbeitnehmer aus den Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind, und bis 2014 für Bulgarien und Rumänien. 

Die meisten Statistiken zeigen positive wirtschaftliche Auswirkungen derjenigen Länder, die sich nicht für Beschränkungen entschieden haben. Dies führte zu einer breiteren Debatte, ob die Besorgnis der Staaten, die Einschränkungen verhängten, ungerechtfertigt war.

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