Stadt der Zukunft

„Bestmögliche Verwendung der knappen Ressource Wasser“

CEP-AnalyseDie EU-Kommission hat die EU-Gewässerschutzpolitik bewertet, Mängel identifiziert und Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Die Festsetzung von Wassergebühren auf Basis des Verursacherprinzips führt zur bestmöglichen Verwendung der knappen Ressource Wasser. EU-einheitliche Verbrauchsstandards für wasserverbrauchende Produkte seien allerdings verfehlt.

12-11-2012

CO2-Grenzen neuer Pkw ab 2020

CEP-AnalyseDie EU-Kommission schlägt Maßnahmen vor, um die ab 2020 geltende CO2-Zielvorgabe für die Pkw-Flotte eines Herstellers auf "kosteneffiziente Weise" und "so wettbewerbsneutral wie möglich" zu erreichen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Die Emissionsvorgaben pro gefahrenem Kilometer können die angestrebte Verringerung der CO2-Emissionen gerade nicht gewährleisten.

18-10-2012

Zur Technischen Unterwegskontrolle

CEP-AnalyseDie EU-Kommission will die Vorschriften für die "technische Unterwegskontrolle" von Kraftfahrzeugen und Anhängern harmonisieren und verschärfen. Das Ziel: Die Verkehrssicherheit erhöhen und den Umweltschutz verbessern. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Der Übergang von einer Richtlinie, die den Mitgliedstaaten Gestaltungsspielräume eröffnet, zu einer unmittelbar geltenden Verordnung ist unverhältnismäßig.

11-07-2012

„Kurzzeitvignetten zu angemessenen Tarifen“

CEP-Analyse zu PKW-VignettenDie EU-Kommission will durch "Leitlinien" klarstellen, wie die Mitgliedsstaaten ihre Vignettensysteme für leichte Privatfahrzeuge EU-rechtskonform ausgestalten können. Brüssel fordert die Einführung von Kurzzeitvignetten, damit Fahrer aus anderen Mitgliedsstaaten nicht benachteiligt werden. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Das Verhältnismäßigkeitsprinzip verlangt, dass Kurzzeitvignetten zu angemessenen Tarifen angeboten werden.

29-05-2012

Geräuschgrenzwerte: Innovationsanreize für leisere Kfz

CEP-AnalyseDie Kommission will niedrigere Geräuschgrenzwerte für Kraftfahrzeuge und ein neues Prüfverfahren zur Messung des Geräuschpegels einführen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Die Senkung der Geräuschgrenzwerte schafft Innovationsanreize für Hersteller, leisere Kfz zu entwickeln. Allerdings führen die vorgeschlagenen Reduktionsziele in Verbindung mit den relativ kurzen Anpassungszeiträumen zu einem Anstieg der Kfz-Preise.

18-04-2012

Urban Farming in der Stadt von morgen

Standpunkt von Fraunhofer UMSICHTMitten in der Stadt, auf den Dächern von Bürohäusern, könnte in Zukunft Gemüse gedeihen. Das Fraunhofer-Institut UMSICHT erforscht mit dem inFARMING-Konzept Techniken und Prozesse für die städtische Landwirtschaft. Nicht nur Supermarktbetreiber dürfen auf die Ergebnisse gespannt sein.

10-04-2012

Klimastadt – Stadtklima

Standpunkt von Nicola Krettek (NABU)Wenn wir künftigen Generationen eine lebenswerte und nutzbare Umwelt übergeben wollen, muss die Entwicklung unserer Städte gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigen. Auf der Agenda stehen die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Ein Standpunkt von Nicola Krettek, NABU-Expertin für Nachhaltige Siedlungsentwicklung.

30-03-2012

Urban Mining – Ansätze für die Bauwirtschaft

Standpunkt von Sabine Flamme und Peter Krämer (FH Münster)Allein im deutschen Wohnungsbestand befinden sich derzeit rund 10 Milliarden Tonnen mineralische Baustoffe, darunter etwa 100 Millionen Tonnen Metalle. Wie lassen sich die Rohstoffschätze in Europas Städten künftig heben? Ein Standpunkt von Sabine Flamme und Peter Krämer, "Urban Mining"-Experten an der Fachhochschule Münster.

26-03-2012

Die europäische Stadt der Zukunft – Zukunft der europäischen Städte

Standpunkt von Sabine Drewes (Heinrich-Böll-Stiftung)Genau wissen wir nicht, wie sie aussehen wird, die europäische Stadt im Jahr 2050. Im besten Fall hat sie die Energiewende, Schrumpfungsprozesse und den demographischen Wandel bewältigt - und ist kein Ort großer Spaltungen. Ein Standpunkt von Sabine Drewes (Heinrich-Böll-Stiftung).

01-03-2012

Friedrichshafen auf dem Weg zur „Smart City“?

Standpunkt von Lena Hatzelhoffer (Uni Bonn)Von der Gesundheitsversorgung bis zum Energieverbrauch - Informations- und Kommunikationstechnologien bieten Städten neue Lösungen. Wie die Idee der "Smart City" in Friedrichshafen am Bodensee ankommt, schildert Lena Hatzelhoffer (Universität Bonn).

29-02-2012

Nachhaltige Finanzen in der Stadt der Zukunft

Standpunkt von Busso Grabow und Stefan Schneider (Difu)Künftige Generationen werden in vielen Städten finanzielle Versäumnisse der Gegenwart ausbaden müssen. Die Finanzexperten Dr. Busso Grabow und Stefan Schneider vom Deutschen Institut für Urbanistik erklären, warum die Forderung "Schulden runter" unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit und einer sozialen, ökologischen und ökonomischen Rendite oft nur die zweitbeste Lösung ist.

28-02-2012

Der Kommunalbeamte der Zukunft

Standpunkt von Ulrich Silberbach (dbb)Von der Digitalisierung über die Europäisierung bis zur direkten Demokratie – die Aufgabenvielfalt für Kommunalbeamte wächst. Ulrich Silberbach, stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb Beamtenbund und Tarifunion, wirft einen Blick in die Zukunft.