Public Affairs

07-03-2011

Wer entscheidet über EU-Energiepolitiken?

Die EU führt eine ehrgeizige Energiepolitik ein – dabei wird versucht, die Versorgungssicherheit zu verbessern und ehrgeizige CO2-Reduzierungssziele zu erreichen. Allerdings: Wie funktioniert das EU-Verfahren der Entscheidungsfindung bei Energiefragen? Und welche Rolle spielen die Industrie und Interessensgruppen?

10-02-2011

Die Europäische Bürgerinitiative

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist das führende Demokratieinstrument der EU und das erste seiner Art in einem grenzüberschreitenden Kontext. Die EBI wurde vom Lissabonvertrag eingeführt und soll ab 2012 genutzt werden.

08-01-2010

Stühlerücken: Europäische Kommissionsbeamte lösen sich gegenseitig ab [DE]

Seitdem José Manuel Barroso die neue Mannschaft der EU-Kommissare vorgestellt hat, hat sich das Personalkarussell für hohe EU-Beamte in Gang gesetzt. Es geht um einige der mächtigsten EU-Posten in Brüssel.

01-10-2009

Die EU-Transparenzinitiative [DE]

Die Bemühungen, die ethischen Regelungen für EU-Politiker und die schätzungsweise 15 000 Lobbyisten, NGOs und andere Gruppen, die versuchen, Einfluss auf die Politiker in Brüssel auszuüben, zu verbessern, hat zu einer weitreichenden öffentlichen Debatte geführt, seitdem die Kommission 2005 ihre Transparenz-Initiative ins Leben gerufen hat. Wird dies jedoch ausreichen, um das Vertrauen der Bürger in das europäische Projekt wiederherzustellen?

25-02-2009

Medienregulierung im Intenetzeitalter

Die sich schnell entwickelnde Welt der internetbasierten Medienangebote war lange Zeit von einem Mangel an Regulierung geprägt. Doch während Gesetzgeber und Wirtschaft sich vermehrt mit Internetregulierung beschäftigen, rücken Themen der staatlichen Finanzierung, der Ausdrucksfreiheit und der Wahrung geistigen Eigentums in den Vordergrund.

17-05-2008

Kommunikation mit den Verbrauchern: Hin zu einer beliebteren EU?

Verbraucherpolitik gewinnt auf der Agenda der Europäischen Kommission an Bedeutung, da die EU zunehmend besorgt über ihre Beliebtheit bei den Bürgern ist.

29-04-2008

Web 2.0: Neue Möglichkeiten, neue Risiken [DE]

Neue anwenderfreundliche Technologien haben das Internet interaktiver gemacht und ermöglichen es Millionen von Nutzern, selbst Inhalte zu erstellen und erhöhen die Zahl der Online verfügbaren Dienste. Die eingeführten Veränderungen haben eine Art Internet der zweiten Generation erschaffen – das so genannte Web 2.0. 

31-05-2007

Kommunikationspolitik der EU [DE]

Das Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik, das im Februar 2006 vorgelegt wurde, zielt darauf ab, dem zunehmenden Verlust des Vertrauens der europäischen Öffentlichkeit in das "EU-Projekt" entgegenzuwirken. Das Weißbuch ergänzt den "Plan D", der eine Antwort auf die institutionelle Krise der EU darstellt, in welche die EU in Folge der Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und in den Niederlanden im Sommer 2005 geraten war.

08-02-2007

Blogs: Füllen sie die Kommunikationslücke der EU? [DE]

Seit 2005 ist eine Reihe an Weblogs über europäische Angelegenheiten entstanden - sogar die Kommissare der EU betreiben ihre eigenen Blog - die Frage ist jedoch, ob Blogs wirklich zu mehr europäischen Debatten führen werden.

Soziales 07-02-2007

Soziale Unternehmensführung (CSR)

Mit einem Grünbuch, zwei Mitteilungen und einem Bündnis mit der Industrie will die Kommission die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) stärken. Umstritten ist, ob Unternehmen zu CSR-Praktiken verpflichtet werden sollen. Eine weitere Frage ist, inwieweit zivilgesellschaftliche Organisationen einbezogen werden sollten. 

01-02-2007

Globalisierung der Verbände

Die fortschreitende Globalisierung führt dazu, dass Unternehmen oft einer Vielzahl von Vorschriften gegenüberstehen, die ihr Produkt erfüllen muss. Die beste Lösung ist, einheitliche Standards einzuführen, auch wenn diese einschränkend sind. Industrieverbände bemühen sich zusehends, dem Trend zu folgen, um bei der Ausformung globaler Politiken eine Rolle zu spielen.

19-06-2006

Stakeholder-Konsultation: Eine Stimme für die Zivilgesellschaft in Europa? [DE]

Die EU-Institutionen bemühen sich schon seit immer, Beiträge von nationalen Verwaltungen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Gruppen (Lobbyisten eingeschlossen) in die Gestaltung und Umsetzung politischer Maßnahmen einfließen zu lassen. Mit dem Vertrag von Amsterdam, der 1997 in Kraft trat, wurde diese Praxis schließlich gesetzlich vorgeschrieben. Seitdem ist die Kommission verpflichtet, im Vorfeld von Gesetzesinitiativen Konsultationen durchzuführen und relevante Dokumente zu veröffentlichen und sämtliche interessierten Parteien anzuhören. Die Kommission will diesen Prozess nun zu einem vollgültigen Bestandteil der EU-Gesetzgebung machen, um dadurch die Transparenz und Legitimität der EU-Politik zu erhöhen. So soll das Vertrauen der Bürger in das europäische Projekt gestärkt werden.

20-04-2006

Strategische Allianzen und ihr Einfluss auf EU-Entscheidungen [DE]

In den letzten vielen Jahren ist das Allianzenschmieden in Brüssel fast ausschließlich in den Händen von Wirtschaftsverbänden gewesen, die auf diese Weise versuchen, auf die Politik Einfluss zu nehmen. Bei den  EU-Institutionen genießen diese Bündnisse ein recht hohes Ansehen, nicht zuletzt aufgrund der großen Zahl der Mitglieder, die sie vertreten. Diese etablierten Allianzen stehen nun jedoch vor einer neuen Herausforderung: Denn angeführt von einer Handvoll Unternehmen bilden sich nun kleinere Ad-Hoc-Koalitionen heraus, die oftmals, inspiriert von NGO-Taktiken, wesentlich aggressiver und zielgerichteter vorgehen als die herkömmlichen Bündnisse. Meist wird ein Einzelthema herausgegriffen, für das fast ausschließlich über Kommunikationskampagnen um Aufmerksamkeit geworben wird.

25-07-2005

Think Tanks zur EU-Politik [DE]

Think Tanks (oder 'Denkfabriken') sind Einrichtungen, die mit ihrer Forschungsarbeit einen Beitrag zu politischen Entscheidungsprozessen und Lösungsansätzen leisten wollen. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass es derzeit 36 solcher Forschungseinrichtungen gibt, die sich auf europapolitische Fragen spezialisiert haben.

28-04-2005

Die Integration der europäischen Verbändewelt nach der EU-Erweiterung [DE]

Im Kielwasser der EU-Erweiterung um zehn neue Länder am 1. Mai 2004 haben die meisten europäischen Verbände, Gewerkschaften und NGOs ihre internen Strukturen and ihre Arbeitspraxis an die neue Wirklichkeit anpassen müssen. Ein Jahr nach der Erweiterung untersucht EURACTIV, welche Änderungen in der Verbandsführung infolge der Erweiterung eingetreten sind.

17-02-2005

Lobbying in der EU und den USA – ein Vergleich [DE]

Viele glauben, dass sich Lobbying-Strategien in Brüssel und Washington kaum unterscheiden. Public Affairs-Experten auf beiden Seiten des Atlantiks jedoch sind davon überzeugt, dass es methodische und substanzielle Unterschiede gibt, die auch in Zukunft bestehen bleiben werden. Sprachliche und kulturelle Verschiedenheiten machen nur einen Teil der Erklärung hierfür aus. Die politischen Kulturen der beiden Systeme gehören zu den wichtigsten Faktoren. Während die EU-Politik und das Lobbying in Brüssel traditionell konsensorientiert ist, wird Lobbying in den USA auf recht aggressive und äußerst professionalisierte Weise betrieben. Dies ist unter anderem auf die unterschiedlichen institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen.

04-10-2004

Alternative Regulierung

Im Weissbuch und im Massnahmenkatalog zur Verbesserung der
Regulierung schlägt die Kommission eine grössere Nutzung von
alternativer gegenüber herkömmlicher Regulierung vor, ohne die
Vorgaben der EU-Verträge und die Rolle des Gesetzgebers zu
untergraben. Einige politische Ziele könnten durch alternative
Regulierung wie z.B. Koregulierung, die offene Methode der
Koordination und freiwillige sektorielle Vereinbarungen errreicht
werden.

27-10-2003

Rechenschaftspflicht von NGOs

Dieses LinksDossier behandelt das zunehmende
Interesse an größerer Rechenschaftspflicht für Interessengruppen,
die die EU-Politik beeinflussen.

11-09-2003

Zugang zu Dokumenten

Der Amsterdamer Vertrag führte Artikel 205
ein, der Bürgern ein Zugangsrecht zu Dokumenten des
Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission
einräumt. Im Rahmen dieses Artikels verabschiedete die EU
im Mai 2001 eine Richtlinie zum öffentlichen Zugang zu
Dokumenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der
Kommission.

23-06-2003

Einleitung zu EURACTIVs Berichterstattung über den Public Affairs Markt

EURACTIVs Sektion Public Affairs
beschäftigt sich mit dem EU-Public Affairs Markt. Sie
berichtet über die Lobbying-Aktivitäten von
Unternehmen und Beratern, mit besonderem Schwerpunkt auf Public
Affairs Strategie und Implementierung.