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23/02/2017

„Smart Work“ könnte für grünes Wachstum entscheidend sein

Nachhaltige Entwicklung


Brown: „Wir stehen am Rande des Abgrunds“ bei der Lebensmittelsicherheit

Als Folge des Klimawandels, der Bodenerosion und des Bevölkerungswachstums stehe der Welt eine ernsthafte Lebensmittelsicherheitskrise bevor. Die Lebensmittelsicherheit bedrohe die nationale Sicherheit viel mehr als ein bewaffneter Angriff, erklärte Lester Brown am Rande des „Forums über die Zukunft der Landwirtschaft“ in einem Exklusivinterview für EurActiv.Lester Russel Brown ist ein amerikanischer Umweltschützer und der Gründer des „Earth Policy Institute“. Sein jüngstes Buch heißt „World on the Edge“.Stephanie Friedrich von EurActiv führte das Gespräch.

Test zeigt, dass E10 den Treibstoffverbrauch erhöht

Nachdem die deutschen Fahrer ihre Befürchtungen ausgedrückt hatten, dass der neue Biotreibstoff E10 den Automotoren schaden könnte, zeigen Tests, die von einer finnischen Autozeitschrift durchgeführt wurden, dass dieser Biotreibstoff auch den Treibstoffverbrauch leicht erhöht.

Barentssee-Region für EU-Rohstoffversorgung als entscheidend betrachtet

Die riesigen Naturressourcen, die in der Barentssee-Region liegen, könnten eine Schlüsselrolle spielen, um Europa dabei zu helfen, seine wachsende Nachfrage nach Rohstoffen zu erfüllen, unterstreichen Beteiligte. Sie fordern eine engere Zusammenarbeit zwischen der EU und der Region.

EU fordert gemeinsame Maßnahmen gegen Beschränkungen bei seltenen Erden

Spitzenindustrienationen müssten zusammenarbeiten, um die chinesischen Exportbeschränkungen bei seltenen Erden zu bekämpfen, und jegliches Einschränken durch Peking, welches die Produktion gefährden könnte, wäre „bedauernswert“, sagte der EU-Handelskommissar.

Schwellenländer haben Angst, von der grünen Wirtschaft betrogen zu werden

Während die globale Rhetorik über die Notwendigkeit, sich auf eine grüne Wirtschaft hin zu bewegen, an Boden gewinnt, befürchten die Schwellenländer, dass diese neue Argumentation genutzt werden könnte, um unilaterale Handelsschutzmaßnahmen zu rechtfertigen, welche die Ungleichheiten zwischen reichen und armen Ländern nur stärken und ihre Entwicklung behindern würden.

Elektronikschrott: Minister unterstützen moderate Ambitionen

Nachdem das Europäische Parlament letzten Monat ein ehrgeiziges 85 Prozent-Ziel für die Sammlung von Elektronikschrott gefordert hatte, unterstützten diese Woche die EU-Umweltminister Vorschläge der Europäischen Kommission für eine 65 Prozent-Rate. Außerdem haben sie ihre Durchsetzung um vier Jahre verschoben.

Minister diskutieren Verbot von GVO-Anbau

In einem Versuch, einen Ausweg aus der Sackgasse über die Zulassung neuer gentechnisch veränderter (GV)-Pflanzen zu finden, haben gestern (14. März) die EU-Umweltminister die Grundlagen dafür diskutiert, dass jeder Mitgliedsstaat einzeln entscheiden darf, ob er den Anbau transgener Pflanzen auf seinem Territorium erlaubt oder nicht.
Klima & Umwelt 15-03-2011

Man muss das Energievakuum Europas nach 2020 füllen

Angesichts der benötigten langfristigen Investition und Planung für die Schaffung einer neuen Energieproduktion brauche die EU ein politisches Rahmenwerk, das über 2020 hinaus gehe, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, schreibt Christian Kjaer in einem exklusiven Gastbeitrag für EurActiv. Er kommt zu dem Schluss, dass die EU einen technologieneutralen Leistungsstandard in Sachen Emissionen brauche, wenn sie sowohl Anreize als auch fairen Wettbewerb in der Bereitstellung von CO2-freiem Strom anbieten wolle.Der folgende Gastbeitrag wurde von Christian Kjaer, Geschäftsführer des Europäischen Windenergieverbandes, exklusiv an EurActiv gesandt.

EU-Viehbestand: MdEP wollen „Eiweißdefizit“ ein Ende setzen

Das Europäische Parlament hat gefordert, dass die derzeitigen Handelsabkommen über Ölsaat und Eiweißpflanzen überprüft werden. Dabei soll der EU-Abhängigkeit von Einfuhren, was das Futter seines Viehbestandes angeht, ein Ende gesetzt werden.

EU will marktwirtschaftliche Antwort auf den Rohstoffpreisanstieg

Es wird erwartet, dass sich die Regierungen darüber einigen, dass die Rohstoffpreise auf Grund von Engpässen beim Angebot und bei der Nachfrage stark angestiegen sind und die Reaktion der Europäischen Union „wohlüberlegt und marktwirtschaftlich“ sein sollte, anstatt, auf verbindlichen Beschränkungen zu beruhen.

E10-Treibstoff: Deutschland hält „Krisengipfel“ ab

Die Versuche Berlins, ein EU-Gesetz umzusetzen, welches einen 10-prozentigen Anteil von Biotreibstoffen im Verkehr bis 2020 vorsieht, ist auf eine Wand gestoßen, da eine Mehrheit der deutschen Fahrer den neuen E10-Biotreibstoff vermeiden – man befürchtet, dass er Automotoren schädigen könnte. Ein Sondergipfel wird heute organisiert, um das Thema anzugehen.

EU auf Berechnung ihres Wasser-„Fußabdruckes“ gedrängt

Der weltweit erste Standard für einen globalen Wasser-„Fußabdruck“ soll EU-Ländern dabei helfen, ihren Wasserverbrauch in den verschiedenen Wirtschaftssektoren besser zu verstehen und in diesen Bereichen bessere Politiken zu entwickeln.


EU: Zähmung der „Finanzialisierung“ von Rohstoffmärkten

Spekulationen auf den Rohstoffmärkten und exzessive Konzentration in der Bergbauindustrie erschweren Firmen den Zugang zu Ressourcen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Dies beeinträchtigt wiederum das Wirtschaftswachstum und zwingt die EU zum Handeln. 

EU: Mehr Transparenz bei Öl und Abbau von Rohstoffen

Um die illegale Förderung von Konfliktmineralien in Afrika zu bekämpfen, wird die Europäische Kommission voraussichtlich bis November einen Vorschlag für ein neues EU-Gesetz vorlegen, dass Firmen dazu verpflichtet, ihren Aktionären ihre Öl- und Bergbauaktivitäten offen zu legen.

WHO bestätigt EU im Streit mit China über seltene Erden

Vertrauliche WHO-Befunde über die chinesischen Exportbeschränkungen auf Rohstoffe unterstützen laut Quellen die Position der Europäischen Union gegenüber der verminderten Ausfuhr von seltenen Erden.

Rohstoffe: Steuert die Welt auf einen Ressourcenkrieg zu?

Während Europa versucht, für seine Industrien unverzerrten Zugang zu Rohstoffen zu erhalten, sind kommerzielle Konflikte über Exporteinschränkungen ein Bereich wachsender Spannungen im Welthandel. Derweil verteidigen Entwicklungsländer ihr Recht, den globalen Zugang zu ihren Rohstoffen zu begrenzen, um die heimische Entwicklung zu unterstützen.

NRO: EU sollte Weltspitze im Recycling einnehmen

Das Risiko eines Lieferengpasses bei Rohstoffen sollte als eine Chance gesehen werden, die Forschung nach geeigneten Ersatzmitteln und Recyclingtechnologien anzukurbeln, um Europas Importabhängigkeit zu reduzieren. Dies betonte Stéphane Arditi vom Europäischen Umweltbüro (EBB) in einem Interview mit EurActiv.Stéphane Arditi ist Referent für Produkte und Abfall beim Europäischen Umweltbüro (EBB).Outi Alapekkala von EurActiv führte das Gespräch.Um eine gekürzte Version des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Europa soll Weltführung im Recycling übernehmen

Das Risiko, einen Lieferengpass bei Rohstoffen zu erleben, sollte als eine Chance gesehen werden, die Forschung nach geeigneten Ersatzmitteln und Recyclingtechnologien anzukurbeln, um Europas Importabhängigkeit zu reduzieren. EurActiv sprach mit führenden Unternehmen und NRO darüber, wie man einen wettbewerbsfähigen Markt für das Recycling schaffen kann.
Public Affairs 01-03-2011

Unternehmen meiden „fragwürdigen“ Rohstoffklub

Eine neue Europaabgeordnetengruppe für Rohstoffe, die letzten Monat im Europäischen Parlament eingereicht wurde, will einen parallelen „Klub“ für Unternehmen errichten. Viele Unternehmen betrachten jedoch den Klub als „zu fragwürdig“ und einige Unternehmen haben gesagt, sie würden nicht beitreten.

Förster wollen Anteil der EU-Agrargelder

Während die Europäische Kommission Vorschläge für eine Reform der EU-Agrarpolitik festlegt, argumentiert der Forst- und Holzsektor, dass ihm Anreize geboten werden müssten, damit er seine Ressourcen nachhaltig verwalte, was er als einen öffentlichen Dienst für die Gesellschaft betrachtet.
Public Affairs 01-03-2011

Parlamentsgruppe wird Probleme bei Rohstoffen untersuchen

Eine Sondergruppe wurde letzten Monat im Europäischen Parlament eingerichtet, um Informationen aus erster Hand über die Probleme bei Rohstoffpreisen und –verfügbarkeit zu sammeln. Der Vorsitzende der Gruppe, der deutsche Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz (Europäische Volkspartei), hat mit EurActiv über seine Ziele gesprochen.
Public Affairs 01-03-2011

MdEP Florenz: Rohstoffe „viel größeres Problem“ als Klimawandel

Eine Sondergruppe wurde letzten Monat im Europäischen Parlament eingerichtet, um Informationen aus erster Hand über die Probleme bei Rohstoffpreisen und –verfügbarkeit zu sammeln. Der Vorsitzende der Gruppe, der deutsche Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz (Europäische Volkspartei), hat mit EurActiv über seine Ziele gesprochen.Karl-Heinz Florenz ist ein deutsches Mitglied des Europäischen Parlaments (Europäische Volkspartei).Um eine gekürzte Version dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Rohstoffe: Sind sie wirklich rar?

Die EU sollte sich nicht auf eine heftige Kritik Chinas, was die Versorgungen an seltener Erde betrifft, einschränken, sondern sich auf den Zugang zu allen Rohstoffen konzentrieren und auf Wiederverwertung und Substitution Wert legen, sagten Experten.
Infogesellschaft 28-02-2011

„Smart Work“ könnte für grünes Wachstum entscheidend sein

Ein landesweites Netzwerk von „Smart Work Centres“ ist in den Niederlanden in den drei letzten Jahren entsprungen. Sie ermöglichen es den Menschen, flexibler zu arbeiten, und bringen Arbeitnehmern, Arbeitgebern sowie der Umwelt Vorteile.