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20/01/2017

EU-Biodiversitätsstrategie soll Wert der Natur belegen

Nachhaltige Entwicklung


Zukunft der EU 19-01-2017

Sonderbericht: Das Weltwirtschaftsforum in Davos

In dieser Woche beginnt das 47. Weltwirschaftsforum in Davos. Politiker, CEOs und andere Prominenz trifft sich in der Schweizer Gemeinde, um sich über die Themen unserer Zeit auszutauschen. EurActiv ist vor Ort und berichtet.

Amnesty kritisiert Arbeitsbedingungen auf Palmöl-Plantagen

In etwa jedem zweitem Produkt im Supermarkt steckt Palmöl. In Indonesien findet die Ernte jedoch oft unter menschenunwürdigen Umständen statt, berichtet Amnesty International. Das Problem hätte von den Unternehmen erkannt werden müssen.

Greenpeace leakt weitere TiSA-Dokumente

Im Schatten von TTIP und Ceta arbeiten die EU und die Vereinigten Staaten an einem Freihandelsabkommen, das den Markt für Dienstleistungen liberalisieren soll. NGOs leaken erneut Teile des geheimen Vertragsdokuments – und kritisieren das Einknicken der Politik vor Konzerninteressen.

Nachhaltige Entwicklung Opfer der „Kurzsichtigkeit“

Wenn die Welt mit Hilfe der erneuerten Dynamik des Rio+20-Gipfels im nächsten Jahr in Sachen nachhaltiger Entwicklung wirkliche Fortschritte machen will, muss die Politik mit dem Alltag der Menschen besser in Verbindung stehen und durch eine ordentliche Rechenschaftspflicht und Durchsetzungsmechanismen gestärkt werden, erklärte Maja Göpel vom World Future Council EurActiv in einem Interview.

WTO unterstützt EU-Beschwerde gegen Chinas Rohstoff-Exportbeschränkungen

Die Welthandelorganisation (WTO) hat gestern (5. Juli) entschieden, dass Chinas Exportbeschränkungen für eine Reihe von entscheidenden industriellen Mineralien durch keine umweltbezogenen Gründe gerechtfertigt sind und daher abgeschafft werden sollten.
Regionalpolitik 06-07-2011

Sonderbericht: Frankreich gewinnt erste Runde im GAP-Budgetkampf

Frankreich hat letzte Woche einen vorläufigen Sieg im Kampf um den langfristigen Haushalt der EU errungen, als die Europäische Kommission vorschlug, die Unterstützung an Landwirte bis 2020 weitgehend unverändert zu lassen. Eine Einigung mit Deutschland zu den Regionalgeldern scheint der Schlüssel zu Frankreichs Erfolg zu sein.

Parlament ebnet Weg für Verbote von GV-Pflanzen

Das Europäische Parlament hat gestern (5. Juli) Pläne unterstützt, die Mitgliedsstaaten entscheiden zu lassen, ob sie auf ihrem Territorium den Anbau von gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen verbieten. Das Parlament bietet eine detaillierte Liste von Gründen, warum solche Verbote vorkommen könnten.

Japanische Experten: Große Seltene-Erde-Vorkommen im Pazifik gefunden

Große Mengen von Seltene-Erde-Mineralien, die bei der Produktion von elektronischen High-Tech-Produkten entscheidend sind, sind auf dem Boden des Pazifischen Ozeans gefunden worden und können einfach extrahiert werden, sagten japanische Wissenschaftler gestern (4. Juli).

MdEP wollen „Risikoradar“ für Rohstoffe

Die Gesetzgeber haben letzte Woche (1. Juli) die Europäische Kommission um die Einrichtung einer permanenten Task-Force zur Einschätzung des EU-Bedarfs an den Rohstoffen gebeten, die in einer Reihe von High-Tech-, Verteidigungs- und grünen Produkten genutzt werden.

Kommission wird zu grünem Haushaltsvorschlag gedrängt

Während die Europäische Kommission sich darauf vorbereitet, nächste Woche Vorschläge für das EU-Budget 2014-2020 zu veröffentlichen, erwarten NROs, dass die Kommission ihren Worten Taten folgen lässt - indem sie schädlichen Zuschüssen ein Ende macht und eine Billion Euro für den Schutz der biologischen Vielfalt, die Stärkung der Ressourceneffizienz und die Bekämpfung des Klimawandels einsetzt.

Schutz der biologischen Vielfalt: keine Annahme konkreter Aktionen durch die Mitgliedsstaaten

Die EU-Umweltminister haben es gestern (21. Juni) versäumt, konkrete Maßnahmen anzunehmen, die von der Europäischen Kommission vorgeschlagen worden waren. Einige haben Vorbehalte geäußert - sogar zu den vorgeschlagenen Zielen der 2020-Strategie für biologische Vielfalt -, bis über die Aktionen und Finanzierung mehr Klarheit herrscht.

Kommission fordert globale „Strategie für eine grüne Wirtschaft“

Die Europäische Kommission hat gestern (20. Juni) Vorschläge für den Weltgipfel Rio+20 im nächsten Jahr vorgelegt. Dabei hat sie genau das „was, wie und wer“ eines Übergangs zur grünen Wirtschaft erklärt und die Annahme einer globalen Strategie gefordert, die über die Konferenz selbst hinaus ein dauerhaftes Engagement garantieren soll.


EU-Länder sollen „grüne Bilanzen“ erstellen

Das Europäische Parlament hat am Dienstag (7. Juni) eine neue Gesetzgebung unterstützt, derzufolge die EU-Länder nationale Daten über Luftverschmutzung, Umweltsteuern und Rohstoffströme harmonisieren müssen. So sollen europaweite „Umweltgesamtrechnungen“ erstellt werden.

Güterverkehr: EU-Besteuerung zur Eindämmung von Verschmutzung

Den EU-Mitgliedsstaaten wurde die endgültige Zustimmung gegeben, um bei der Errichtung von Straßenmauten für LKWs das Verursacherprinzip für Verschmutzung anzuwenden. Der Güterverkehrsbereich beschwert sich jedoch über eine zusätzliche Last, da es für die Länder keine Pflicht gibt, die Steuereinnahmen in einen „grüneren“ Straßenverkehr zu investieren.

Lalonde will WTO-ähnliche Gespräche über nachhaltige Entwicklung

Während sich ein Jahr vor dem Weltgipfel in Rio globale Umweltgespräche intensivieren, hat Brice Lalonde, Koordinator des Gipfels bei der UN, gefordert, dass zu Themen wie Energie oder Landwirtschaft ein verbindliches Abkommen über die nachhaltige Entwicklung durch WTO-ähnliche Verhandlungsrunden erreicht wird.

Gesetzgeber unterstützten erhöhten Anteil von GAP-Geldern für Wälder

Der für den Schutz des Waldes bestimmte Anteil der Ausgaben der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollte erhöht werden - aber nur wenn sich Waldbesitzer an die biologische Vielfalt und andere Umweltpolitiken halten. Dies erklärt der griechische Europaabgeordnete Kriton Arsenis in einem Interview mit EurActiv.

Sonderbericht: Unternehmer über Wachstum hoffnungsvoller als Politiker

Neuen Daten zufolge sind zwei Drittel der Führungskräfte hinsichtlich des Wachstums in der EU optimistisch - trotz der düsteren politischen Denkweise, die weiter über der EU hängt. Dies beschäftigte Vertreter beim Europäischen Wirtschaftsgipfel.

Sonderbericht: Europäischer Wirtschaftsgipfel wird Fachkräftemangel beleuchten

Europa riskiert, von der weltweiten Konkurrenz abgehängt zu werden. Ein Mangel an Ingenieuren und Wissenschaftlern hat zu einer niedrigeren Produktivität und zu Einbußen beim Binnen- und Welthandel geführt. Dies wird Vertreter beim diesjährigen Europäischen Wirtschaftsgipfel beschäftigen.

Brief offenbart Streit in der EU über giftige Chemikalien

Europäische Chemieunternehmen drohen der Kontrollinstanz gerichtliche Schritte für den Fall an, dass die Namen der Hersteller der giftigsten Substanzen veröffentlicht werden.

China will Emissionen seiner Airlines von der EU nicht deckeln lassen

Chinesische Airlines widersetzen sich – zusammen mit den amerikanischen Konkurrenten – der Einbeziehung in das Emissionshandelssystem der Europäischen Union. Deren Pläne sehen vor, ab 2012 die Emissionen aller Fluggesellschaft weltweit zu begrenzen, die Europa an- und von Europa abfliegen.  

EU-Agentur auf mehr Transparenz bei giftigen Chemikalien geklagt

Zwei Umweltorganisationen gaben am Montag (9. Mai) bekannt, dass gegen das europäische Überwachungsgremium für Chemie Klage eingereicht haben, weil die Agentur Informationen über die Produktion giftiger Chemikalien zurückhalte.

Chemikalien: Umweltschutzgruppe fordert EU-Grenzwerte

Die Umweltschutzgruppe ChemSec hat am Dienstag (3. Mai) auf 22 hormonschädigende Chemikalien hingewiesen, die gewöhnlich in Plastikprodukten, Verpackungen und Kosmetika gefunden werden. Sie verlangt eine Regelung durch die Europäische Union.

EU will GAP-Mittel für Schutz der Biodiversität nutzen

Die EU-2020-Strategie für Biodiversität, die die Europäische Kommission gestern (3. Mai) präsentierte, versucht, das bescheidene grüne Budget der Union zu erhöhen. Zu diesem Zweck sollen mehr Zuschüsse der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) genutzt werden, um Landwirte und Förster für den Schutz der Umwelt zu belohnen.

EU-Biodiversitätsstrategie soll Wert der Natur belegen

Die Biodiversitätsstrategie 2020 der EU wird nächste Woche vorgestellt. Sie soll gewährleisten, dass Wert von Europas natürlichem Kapital in die Politikgestaltung miteinfließt. Umwelt und Ökosysteme sollen von nationalen Wirtschaftsplänen berücksichtigt werden.