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21/02/2017

Die Klimapolitik der EU [DE]

Nachhaltige Entwicklung


Grün essen? Lebensmittel, Getränke und die Umwelt

Multinationale Lebensmittelkonzerne zeigen sich zunehmend an der Messung ihrer Wasser- und CO2-„Fußabdrücke“ interessiert, doch lässt die Weitergabe von grünen Behauptungen den Verbraucher über nachhaltige Entscheidungen bei Lebensmitteln sich oft wundern.

Alles rächt sich irgendwann: Recycling und Klimawandel

Die Wiederverwertung ist zu einem wesentlichen Teil der EU-Klimawandelstrategie geworden. Sie hilft der Union dabei, die beinahe drei Milliarden Tonnen Abfälle, die  Europa alljährlich produziert, in den Griff zu kriegen. Ein Großteil davon geht in die Atmosphäre in der Form von CO2- und Methanemissionen, die von Mülldeponien und Verbrennungsanlagen stammen.

Rio+20: die grüne Wirtschaft gibt den Ton an

Der Umweltgipfel von Rio im Mai 2012 wird versuchen, eine globale Vision einer umweltfreundlicheren Wirtschaft zu finden. Frankreich steht an der Spitze der europäischen Forderung, eine völlig neue Weltumweltorganisation (WEO) zu gründen.

Wassereffizienz: Das blaue Gold sparen

Die Europäische Kommission plant Maßnahmen, um den Wasserverbrauch zu drosseln. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf Einsparungen in der Landwirtschaft und in industriellen Prozessen.
Soziales Europa 01-12-2010

Dienstleistungen von allgemeinem Interesse in der EU

Dienstleistungen von allgemeinem Interesse (SGI) sind entscheidend für die EU-Wirtschaft und befriedigen die täglichen Bedürfnisse der Menschen. Sie machen beinahe jeden dritten Job in den Mitgliedsstaaten der Union aus. Der Lissabonvertrag hat den SGI eine neue gesetzliche Basis gegeben, doch die öffentlichen Behörden und Dienstleister rufen die EU auf, eine spezifische Politiklinie anzunehmen, um Klarheit in die Fülle der Regeln zu bringen.

Verbraucher: grün kaufen?

Umweltfreundliche Güter werden im Allgemeinen gelobt, doch sie sind für viele Verbraucher oft überteuert – während die Wirtschaftskrise weiterhin wütet, erwägen Gesetzgeber Steueranreize, die das grüne Kaufen erschwinglicher machen soll.

Eine umweltfreundlichere Luftfahrt

Angesichts des beständigen Anstiegs des Flugverkehrs und des damit verbundenen Schadstoffausstoßes krempelt die Luftfahrtbranche die Arme hoch, um zu erreichen, dass der Sektor ab 2020 auf klimaneutrale Weise wächst.

Rohstoffe: Auf dem Weg zur weltweiten Ressourcenkrise?

Angesichts einer steigenden Weltbevölkerung und zunehmender Industrialisierung verstärkt sich der Wettbewerb um Rohstoffe. Damit gehen wachsende Befürchtungen um den Zugang der europäischen Industrie zu wesentlichen natürlichen Ressourcen einher.

Umstellung auf eine umfassende lebenszyklische Wirtschaft?

Die Bewertung der Umweltverträglichkeit von Produkten während ihres gesamten Lebenszyklus – von der Rohstofferschließung bis hin zu Beförderung, Verbrauch und endgültiger Entsorgung – wird als neues Mantra der Umweltpolitik und für nachhaltige unternehmerische Entscheidungsprozesse angepriesen

Der Weg zu einer Recycling-Gesellschaft

Ein EU-Strategie zur Verhinderung und der Wiederverwertung von Abfall zielt darauf den Weg zu einer Recycling-Gesellschaft frei zu machen, indem sie das Wirtschaftswachstum von der Nutzung natürlicher Ressourcen zu entkoppeln. Aber Fragen darüber, ob das Thema auf nationaler oder europäischer Ebene behandelt werden soll und wie man die Binnenmarktanforderungen langfristig unter einen Hut bringen kann, bleiben noch offen.

Finanzierung der CO2-armen Wirtschaft [DE]

Die politischen Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Umgestaltung des Energiesystems werden die industrielle und wirtschaftliche Entwicklung der EU in den kommenden Jahrzehnten bestimmen; die ‚dritte industrielle Revolution’ könnte allerdings durch finanzielle Engpässe behindert werden, jetzt da die Welt mit der schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression zu kämpfen hat. 
Energie und Umwelt 08-01-2009

Energie und Klimawandel: Auf dem Weg zu einer umfassenden EU-Politik [DE]

Bei einem richtungweisenden Gipfel im Dezember 2008 haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf ein Energie- und Klimapaket geeinigt, das die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele zur Senkung der Treibhausgasemissionen und zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auf 20% bis 2020 sicherstellen soll. Mit dem Paket will die Union unabhängiger von importierten Kraftstoffen werden und die Geschwindigkeit, mit der sich die so genannte „neue globale industrielle Revolution“ vollzieht, vorgeben.


Umweldfreundlichere Logistik [DE]

Steigende Kraftstoffpreise sowie vermehrte Verkehrsstaubildung und zunehmend strengere EU-Vorschriften zwingen Fracht- und Lieferdienste, ihre Transportstrategien zu überdenken, um weniger Geld für Kraftstoff ausgeben zu müssen und die Auswirkungen ihrer Dienste auf die Umwelt zu verringern. 

Öffentliche Auftragsvergabe: Umweltfreundlichere Beschaffung? [DE]

Die EU fördert den Einsatz von öffentlichen Ausschreibungen in ihren Mitgliedstaaten als Möglichkeit, den Markt für innovative umweltfreundliche Güter und Dienstleistungen anzukurbeln und seine Umweltziele auf kosteneffiziente Art und Weise zu erreichen.

Nachhaltige Städte [DE]

Die Notwendigkeit gegen den Klimawandel vorzugehen hat den Fokus auf die europäischen Städte gerichtet, in denen insgesamt 80% der europäischen Bevölkerung wohnt und die einen im Bezug auf ihre Ausdehnungsfläche überproportionalen Anteil an natürlichen Ressourcen verbraucht.

Pflanzenschutzmittel: Auf der Suche nach einem Mittelweg [DE]

Die Debatte über die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft nimmt eine neue Wende, da ein EU-Vorschlag, der vorsieht, die gefährlichsten Substanzen durch sicherere Alternativen zu ersetzen, auf den Widerstand der Landwirte gestoßen ist. Diese argumentieren, dass das Verbot die durch die steigenden Lebensmittelpreise verursachte Krise noch verschärfen würde. 

EU-Wasserpolitik für Entwicklungsländer

Infolge des Klimawandels wird Wasserknappheit in Entwicklungsländern zu einem zunehmend akuten Problem. Die EU unterstützt daher Politikprogramme zur Steuerung der Nachfrage aller Sektoren. Gesundheit, sanitäre Grundversorgung und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern stehen dabei an erster Stelle.

Energiegewinnung im kleinen Format: Mehr Macht für Bürger?

Haushalte und Wohnviertel, die kleine Mengen an Elektrizität und Wärme in ein dezentralisiertes europäisches Energienetz einspeisen: dies ist die Vision, die von den Befürwortern der Mikrogeneration – der Energiegewinnung im kleinen Format – entwickelt wurde. Gegenwärtig sind die Energiesysteme in der EU allerdings weiterhin zentralisiert und werden von großen Kraftwerken dominiert. 

Nachhaltige Verbrauchs- und Produktionsmuster [DE]

Trotz Bedenken, dass ein zunehmender Rohstoffmangel und steigende Rohmaterialkosten die Aussichten von Europas Wirtschaftswachstum trüben, ist die EU auf der Suche nach Möglichkeiten, um den Einfluss von Industrieaktivitäten, Produktherstellung und Verhaltensmustern auf die Umwelt zu verringern.

Verkehrsinfrastruktur und Umwelt [DE]

Da die Mobilität steigt, sind Europas Straßen und Himmel zunehmend verstopft – den Politikern bleiben daher zwei Möglichkeiten: die bestehenden Kapazitäten zu erhöhen oder diese zu optimieren, hauptsächlich durch die Einführung neuer Gebührensysteme für die Infrastruktur.

Biokraftstoffe, Handel und Nachhaltigkeit [DE]

Der Mangel an international geltenden Kriterien zur nachhaltigen Produktion und die Vielzahl verschiedener Maßnahmen auf Regierungsebene zum Schutz der heimischen Märkte halten die Entwicklung des weltweiten Biokraftstoffhandels zurück und könnten den Fortschritt der EU hemmen, ihrem Ziel, Öl im Verkehr schrittweise zu ersetzen, näher zu kommen.

Biokraftstoffe für den Verkehr [DE]

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Versuch, die Abhängigkeit von importiertem Öl zu senken und die Erderwärmung zu bekämpfen, verpflichtet, den Anteil von Biokraftstoffen im Verkehr bis 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen; die Bedenken, dass eine gesteigerte Erzeugung von Biokraftstoffen zu Massenabholzung sowie zu Nahrungsmittelknappheit führen könnte, nehmen jedoch zu.

Autos und CO2 [DE]

Da die Automobilhersteller ihre freiwilligen Zielvorgaben für die Senkung der CO2-Emissionen aus dem letzten Jahr voraussichtlich nicht einhalten werden, hat die Kommission neue verbindliche Gesetze vorgeschlagen. Nachdem die Automobilindustrie, die aufgrund der Wirtschaftskrise derzeit starke Einbußen hinnehmen muss, viel Druck ausgeübt hatte, wurde im Dezember 2008 schließlich ein Kompromissabkommen über die neuen Gesetze geschlossen.

Die Klimapolitik der EU [DE]

Die EU hat mehrere Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls (Senkung des CO2-Ausstoßes bis 2012 um acht Prozent gegenüber 1990) eingeleitet. Der wichtigste Bestandteil des ersten Europäischen Programms zur Klimaänderung ist das EU-Emissionshandelssystem. Die Kommission bereitet nun eine neue Klimapolitik für den Zeitraum nach 2012 vor. Doch Statistiken zeigen, dass die EU Schwierigkeiten hat, ihre gegenwärtigen Verpflichtungen zu erfüllen.