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21/02/2017

Nairobi-Konferenz: Entwicklungsgelder auf dem Prüfstand

Entwicklungspolitik


Gates-Bericht: Immer weniger Forschungsmittel für Armutskrankheiten

Bill Gates wird heute einen Bericht über medizinische und wissenschaftliche Fördermittel für Entwicklungsländer veröffentlichen. Darin zeigt sich: Die EU hat Großbritannien als Geldgeber überholt, doch die Gesamtausgaben sinken weiter. EurActiv Brüssel berichtet.

Spekulationen mit Lebensmitteln: Das Parlament und der "Papiertiger"

Das EU-Parlament hat sich nicht zu strengeren Regeln gegen Nahrungsmittelspekulation durchringen können - und setzt sich über Bedenken humanitärer Organisationen hinweg.

Wirtschaftskrise verschärft Konflikte in Nigeria

Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas führt der sinkende Ölpreis zu immer mehr Konflikten. Die Terrormiliz Boko Haram ist längst nicht besiegt – und Bauern liefern sich mit Hirten tödliche Kämpfe.

Wahlen in Frankreich: Entwicklungspolitik spielt zweite Geige

Frankreichs Präsidentschaftswahlen rücken immer näher rücken. NGOs fordern die Kandidaten auf, den Fokus des Wahlkampf mehr auf die vernachlässigte Entwicklungspolitik zu legen. EurActiv Frankreich berichtet.

Ein Teufelskreis aus Korruption und Populismus

Populismus verstärkt Korruption – Korruption verstärkt Populismus. Transparency International zeichnet in seinem Bericht ein düsteres Bild der weltweiten Lage.

Keine Neuverhandlungen der EPAs - Heftige Kritik an Malmström

EU-Handelskommissaren Cecilia Malmström erntet heftige Kritik aus Nigeria für die Europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den Entwicklungsländern. Neuverhandlungen seien unmöglich, betont sie. EurActiv Brüssel berichtet.

Afrika: Gefälschte Arzneimittel ohne Wirkung auf dem Vormarsch

Die Weltzollunion hat innerhalb von nur zwei Wochen 113 Millionen wirkungslose Arzneimittel in Afrika beschlagnahmt. Das wahre Ausmaß bleibt ungewiss. EurActiv Frankreich berichtet.
EU-Außenpolitik 19-01-2017

Krise in Gambia droht zu eskalieren

Gambias abgewählter Präsident Yahya Jammeh will nicht auf sein Amt verzichten. Westafrikanische Staatschefs ringen um eine Lösung der Krise.

Oxfam: Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer

Auch 2016 wurden die Reichen immer reicher, während Arme immer ärmer wurden. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Oxfam-Studie. Acht Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. EurActiv Frankreich berichtet.
EU-Außenpolitik 10-01-2017

Herero-Klage gegen Deutschland: Geld und Gerechtigkeit

Mehr als 100 Jahre hat es gedauert, bis Deutschland begann, sich zu seinem ersten Völkermord in Namibia zu bekennen. Derzeit verhandeln beide Regierungen über eine gemeinsame Bewertung. Sie sollten sich durch die aktuelle Klage nicht stören lassen. EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel" kommentiert.
Sicherheit 06-01-2017

Damaskus: Millionen Einwohner ohne Trinkwasser

Mehr als fünf Millionen Menschen sind in Damaskus völlig oder teilweise von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Konfliktparteien geben sich gegenseitig die Schuld.
EU-Außenpolitik 20-12-2016

Mali bestreitet Flüchtlingsabkommen mit der EU

Der malische Außenminister Abdoulaye Diop hat bestritten, dass sein Land mit der Europäischen Union ein Abkommen zur beschleunigten Rückkehr von Flüchtlingen in das afrikanische Land unterzeichnet hat.


Deutsche Entwicklungszusammenarbeit: Die Methode Müller

Mitfühlend, leicht zu begeistern und als Politiker ein Sponti: Der Entwicklungsminister macht es den Praktikern nicht leicht. Armut empört ihn. Und: Er will Afrikaner daran hindern, den Weg nach Europa anzutreten. Eine Analyse von EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel"

Parlamentswahlen in der Elfenbeinküste

In der Elfenbeinküste ist am Sonntag ein neues Parlament gewählt worden.

Wie die EU Einwanderung drosseln will

Flüchtlingsabkommen mit Ägypten, Libyen oder Nigeria? Wie sich die Europäische Union ihre "Migrationspartnerschaften" vorstellt und warum Asylverfahren in Nordafrika reizvoll klingen, aber unrealistisch sind.

Klimawandel in Peru: Die Klage Davids gegen Goliath

Es war ein in Europa bislang einmaliges Verfahren - und könnte noch weitergehen. Ein peruanischer Landwirt hatte gegen den Energieriesen RWE geklagt, dem er Mitverantwortung für den Klimawandel in seiner Heimat gibt.

Ruanda: Einreiseverbot gegen "Herrschaft des Westens"?

Die frostigen diplomatischen Beziehungen zwischen der EU und Ruanda haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nun diskutieren die ruandischen Abgeordneten, ein bedingtes Einreiseverbot gegen acht Mitglieder des EU-Parlaments zu verhängen.

EU und USA verhängen Sanktionen wegen Gewalt im Kongo

Wegen der politischen Krise in der Demokratischen Republik Kongo haben die Europäische Union und die USA Sanktionen verhängt.

Kenias EU-Export: Gut für Europäer, schlecht für Kenianer

In Kenia braut sich eine Gesundheitskrise zusammen. Während afrikanische Landwirte qualitativ hochwertige Produkte für den europäischen Markt erzeugen, setzen sie bei Frischwaren zum lokalen Verkauf auf schädliche, kostengünstige Pestizide.

Griechenland begrüßt EU-Vorschlag zur Flüchtlingsrückführung

Flüchtlinge in der EU müssen ihren Asylantrag grundsätzlich in dem Land stellen, in dem sie zuerst europäischen Boden betreten haben. Diese sogenannten Dublin-Regeln sollen im kommenden Jahr auch wieder auf Griechenland angewandt werden.

Nationaler Aktionsplan "Wirtschaft und Menschenrechte": Verbindlich unverbindlich

Mehr Verantwortung für Menschenrechte in globalen Lieferketten lautet das Ziel des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte. Doch kurz vor der Veröffentlichung üben Menschenrechtler heftige Kritik am neuesten Entwurf.

Afrikas Zweifel am deutschen Marshall-Plan

Der neue Marshall-Plan der Bundesrepublik stößt bei den Afrikanern auf geteilte Meinungen. Während ihn die einen als einzigartiges Konzept gegen Afrikas Entwicklungs- und Wirtschaftsprobleme zelebrieren, hinterfragen die anderen Deutschlands eigentliche Absichten.

Brüssel: "Äthiopien muss auf legitime Beschwerden seines Volkes eingehen"

Addis Abeba müsse sich der "legitimen Beschwerden des äthiopischen Volkes" annehmen, tadelt die EU-Kommission die Regierung Äthiopiens, einen ihrer führenden Partner auf dem afrikanischen Kontinent. EurActiv Brüssel berichtet.

Nairobi-Konferenz: Entwicklungsgelder auf dem Prüfstand

Die EU schuldet den Entwicklungsländern bereits jetzt noch 37 Milliarden Euro. Wie also kann man die nachhaltigen Entwicklungsziele robuster und schneller erfüllen? Das diskutieren Tausende Delegierte aus 150 Ländern gerade in Kenias Hauptstadt Nairobi.