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19/01/2017

Amnesty kritisiert Arbeitsbedingungen auf Palmöl-Plantagen

Entwicklungspolitik


EU-Außenpolitik 19-01-2017

Krise in Gambia droht zu eskalieren

Gambias abgewählter Präsident Yahya Jammeh will nicht auf sein Amt verzichten. Westafrikanische Staatschefs ringen um eine Lösung der Krise.

"Rückkehrer gelten in Marokko und Tunesien als Verlierer"

Entwicklungsminister Gerd Müller will nordafrikanischen Staaten nicht mit Mittelkürzung drohen. Und der CSU-Politiker sagt: Das Problem Hunger ist lösbar, wenn wir es wollen. EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel" berichtet.

Oxfam: Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer

Auch 2016 wurden die Reichen immer reicher, während Arme immer ärmer wurden. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Oxfam-Studie. Acht Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. EurActiv Frankreich berichtet.
EU-Außenpolitik 10-01-2017

Herero-Klage gegen Deutschland: Geld und Gerechtigkeit

Mehr als 100 Jahre hat es gedauert, bis Deutschland begann, sich zu seinem ersten Völkermord in Namibia zu bekennen. Derzeit verhandeln beide Regierungen über eine gemeinsame Bewertung. Sie sollten sich durch die aktuelle Klage nicht stören lassen. EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel" kommentiert.

Ohne Entwicklungspolitik keine Bewältigung internationaler Krisen

Wie werden wir in 12 Monaten das Jahr 2017 bezeichnen? 2015 war ein Jahr, in dem es der Staatengemeinschaft gelungen ist, wegweisende Beschlüsse für Klimaschutz und eine global nachhaltige Entwicklung zu fassen.
Sicherheit 06-01-2017

Damaskus: Millionen Einwohner ohne Trinkwasser

Mehr als fünf Millionen Menschen sind in Damaskus völlig oder teilweise von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Konfliktparteien geben sich gegenseitig die Schuld.
EU-Außenpolitik 20-12-2016

Mali bestreitet Flüchtlingsabkommen mit der EU

Der malische Außenminister Abdoulaye Diop hat bestritten, dass sein Land mit der Europäischen Union ein Abkommen zur beschleunigten Rückkehr von Flüchtlingen in das afrikanische Land unterzeichnet hat.

2017: Nach dem Zauber des Anfangs

Nach den historischen Beschlüssen des Jahres 2015 zur Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen und dem Pariser Klimaabkommen hat das Jahr 2016 viel Aufbruch gesehen, innerhalb der Staaten wie international. Weltweit haben zahllose Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die 17 Ziele und die Klimaagenda zu ihrer eigenen Sache gemacht. Ein bemerkenswertes Momentum. Doch es gibt auch Beobachtungen, die Anlass zu Sorge geben.

EU-Staaten halten Entwicklungszusagen nicht ein

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Die Europäischen Länder sind noch immer weit davon entfernt, die Ziele ihrer öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) zu erreichen.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit: Die Methode Müller

Mitfühlend, leicht zu begeistern und als Politiker ein Sponti: Der Entwicklungsminister macht es den Praktikern nicht leicht. Armut empört ihn. Und: Er will Afrikaner daran hindern, den Weg nach Europa anzutreten. Eine Analyse von EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel"

Parlamentswahlen in der Elfenbeinküste

In der Elfenbeinküste ist am Sonntag ein neues Parlament gewählt worden.

Wie die EU Einwanderung drosseln will

Flüchtlingsabkommen mit Ägypten, Libyen oder Nigeria? Wie sich die Europäische Union ihre "Migrationspartnerschaften" vorstellt und warum Asylverfahren in Nordafrika reizvoll klingen, aber unrealistisch sind.


Klimawandel in Peru: Die Klage Davids gegen Goliath

Es war ein in Europa bislang einmaliges Verfahren - und könnte noch weitergehen. Ein peruanischer Landwirt hatte gegen den Energieriesen RWE geklagt, dem er Mitverantwortung für den Klimawandels in seiner Heimat gibt.

Ruanda: Einreiseverbot gegen "Herrschaft des Westens"?

Die frostigen diplomatischen Beziehungen zwischen der EU und Ruanda haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nun diskutieren die ruandischen Abgeordneten, ein bedingtes Einreiseverbot gegen acht Mitglieder des EU-Parlaments zu verhängen.

EU und USA verhängen Sanktionen wegen Gewalt im Kongo

Wegen der politischen Krise in der Demokratischen Republik Kongo haben die Europäische Union und die USA Sanktionen verhängt.

Kenias EU-Export: Gut für Europäer, schlecht für Kenianer

In Kenia braut sich eine Gesundheitskrise zusammen. Während afrikanische Landwirte qualitativ hochwertige Produkte für den europäischen Markt erzeugen, setzen sie bei Frischwaren zum lokalen Verkauf auf schädliche, kostengünstige Pestizide.

Griechenland begrüßt EU-Vorschlag zur Flüchtlingsrückführung

Flüchtlinge in der EU müssen ihren Asylantrag grundsätzlich in dem Land stellen, in dem sie zuerst europäischen Boden betreten haben. Diese sogenannten Dublin-Regeln sollen im kommenden Jahr auch wieder auf Griechenland angewandt werden.

Nationaler Aktionsplan "Wirtschaft und Menschenrechte": Verbindlich unverbindlich

Mehr Verantwortung für Menschenrechte in globalen Lieferketten lautet das Ziel des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte. Doch kurz vor der Veröffentlichung üben Menschenrechtler heftige Kritik am neuesten Entwurf.

Afrikas Zweifel am deutschen Marshall-Plan

Der neue Marshall-Plan der Bundesrepublik stößt bei den Afrikanern auf geteilte Meinungen. Während ihn die einen als einzigartiges Konzept gegen Afrikas Entwicklungs- und Wirtschaftsprobleme zelebrieren, hinterfragen die anderen Deutschlands eigentliche Absichten.

Nahost und Nordafrika: Kein Konflikt-Ende mit autoritären Regimen alten Stils

Viele MENA-Länder mögen nach den Aufständen des Arabischen Frühlings heute kurzfristig stabil sein - längerfristig laufen sie jedoch Gefahr zu implodieren. Dennoch stützen viele Geberländer weiterhin die alten Gesellschaftsverträge.

Brüssel: "Äthiopien muss auf legitime Beschwerden seines Volkes eingehen"

Addis Abeba müsse sich der "legitimen Beschwerden des äthiopischen Volkes" annehmen, tadelt die EU-Kommission die Regierung Äthiopiens, einen ihrer führenden Partner auf dem afrikanischen Kontinent. EurActiv Brüssel berichtet.

Nairobi-Konferenz: Entwicklungsgelder auf dem Prüfstand

Die EU schuldet den Entwicklungsländern bereits jetzt noch 37 Milliarden Euro. Wie also kann man die nachhaltigen Entwicklungsziele robuster und schneller erfüllen? Das diskutieren Tausende Delegierte aus 150 Ländern gerade in Kenias Hauptstadt Nairobi.

Die GAP-Standards sind der Schlüssel

Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Indien und Thailand werden von der EU und den USA größtenteils zurückgewiesen. Der Grund sind mangelnde Standards in der Lebensmittelsicherheit. Um das zu ändern, braucht es die Zusammenarbeit von Regierungen und Privatwirtschaft.

Amnesty kritisiert Arbeitsbedingungen auf Palmöl-Plantagen

In etwa jedem zweitem Produkt im Supermarkt steckt Palmöl. In Indonesien findet die Ernte jedoch oft unter menschenunwürdigen Umständen statt, berichtet Amnesty International. Das Problem hätte von den Unternehmen erkannt werden müssen.