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21/02/2017

2017: Nach dem Zauber des Anfangs

Entwicklungspolitik


"Ich bin immer für Kooperation statt Isolation"

EU-Enwicklungskommissar Neven Mimica im Gespräch mit EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel" über die Migrationspartnerschaft mit dem Sudan, die vor allem der Flüchtlingsabwehr dient und über den Versuch, über Entwicklungspolitik Fluchtursachen zu bekämpfen.

Gates-Bericht: Immer weniger Forschungsmittel für Armutskrankheiten

Bill Gates wird heute einen Bericht über medizinische und wissenschaftliche Fördermittel für Entwicklungsländer veröffentlichen. Darin zeigt sich: Die EU hat Großbritannien als Geldgeber überholt, doch die Gesamtausgaben sinken weiter. EurActiv Brüssel berichtet.

Spekulationen mit Lebensmitteln: Das Parlament und der "Papiertiger"

Das EU-Parlament hat sich nicht zu strengeren Regeln gegen Nahrungsmittelspekulation durchringen können - und setzt sich über Bedenken humanitärer Organisationen hinweg.

Der Marshallplan der Bundesregierung aus afrikanischer Sicht

Während die geplante engere Wirtschaftskooperation in afrikanischen Staaten prinzipiell positiv gesehen wird, steht die einseitige Orientierung des Marshallplans an deutschen Interessen in der Kritik, weiß Melanie Müller.

Wahl in Ecuador: Wendepunkt für die linke Vision Lateinamerikas?

Inwieweit kann der Ausgang der kommenden Wahlen in Ecuador die progressive Zukunft des lateinamerikanischen Kontinents beeinflussen kann.

Friedensvertrag in Kolumbien – wie weiter?

Die gute Nachricht zuerst: Im November 2016 hat der kolumbianische Kongress den Friedensvertrag zwischen der Regierung Santos und der größeren Guerillabewegung Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) ratifiziert.

Wirtschaftskrise verschärft Konflikte in Nigeria

Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas führt der sinkende Ölpreis zu immer mehr Konflikten. Die Terrormiliz Boko Haram ist längst nicht besiegt – und Bauern liefern sich mit Hirten tödliche Kämpfe.

Die G20 und Afrika – Allianz für Nachhaltigkeit?

Kooperation mit Afrika steht prominent auf der Agenda der deutschen G20-Präsidentschaft. Das schafft hohe Erwartungen an künftige deutsche und europäische Afrikapolitik.

Guinea: Weibliche Genitalverstümmelung an der Tagesordnung

Trotz internationaler Bemühungen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung steigt die Zahl an Beschneidungen in Guinea immer weiter an, warnt der Anthropologe Alpha Amado Bano Barry im Interview mit EurActiv Frankreich.

Wahlen in Frankreich: Entwicklungspolitik spielt zweite Geige

Frankreichs Präsidentschaftswahlen rücken immer näher rücken. NGOs fordern die Kandidaten auf, den Fokus des Wahlkampf mehr auf die vernachlässigte Entwicklungspolitik zu legen. EurActiv Frankreich berichtet.
Innovation 25-01-2017

Wiggerthale: Durch Landwirtschaft 4.0 droht Bauern "Digitalisiere oder weiche"

Nachhaltiger soll der Landbau werden - und dank der Digitalisierung produktiver, so die G20-Agrarminister. Doch die Landwirtschaft 4.0. birgt große Risiken und wird Umwelt- und Wasserprobleme nicht lösen, warnt Oxfam-Expertin Marita Wiggerthale im Interview mit EurActiv.de.

Ein Teufelskreis aus Korruption und Populismus

Populismus verstärkt Korruption – Korruption verstärkt Populismus. Transparency International zeichnet in seinem Bericht ein düsteres Bild der weltweiten Lage.


Keine Neuverhandlungen der EPAs - Heftige Kritik an Malmström

EU-Handelskommissaren Cecilia Malmström erntet heftige Kritik aus Nigeria für die Europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den Entwicklungsländern. Neuverhandlungen seien unmöglich, betont sie. EurActiv Brüssel berichtet.

Afrika: Gefälschte Arzneimittel ohne Wirkung auf dem Vormarsch

Die Weltzollunion hat innerhalb von nur zwei Wochen 113 Millionen wirkungslose Arzneimittel in Afrika beschlagnahmt. Das wahre Ausmaß bleibt ungewiss. EurActiv Frankreich berichtet.
EU-Außenpolitik 23-01-2017

Was Trumps "America First!" für Europa bedeutet

Donald Trump ist im Amt, sein skrupelloses Macht-Spiel dürfte die Kluft zwischen Benachteiligten und chronisch Überbelohnten weltweit weiter vergrößern. Der EU droht ein einsamer Kampf für eine faire globale Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte.

Postfaktische Entwicklungspolitik

Nun also beginnt Donald Trumps Umsetzung einer “America first”-Politik. Der Versuch, (vermeintlich) nationale Vorteile gegenüber der gemeinsamen Bearbeitung globaler Herausforderungen auszuspielen, wird zur Doktrin US-amerikanischer Politik erhoben.
EU-Außenpolitik 19-01-2017

Krise in Gambia droht zu eskalieren

Gambias abgewählter Präsident Yahya Jammeh will nicht auf sein Amt verzichten. Westafrikanische Staatschefs ringen um eine Lösung der Krise.

"Rückkehrer gelten in Marokko und Tunesien als Verlierer"

Entwicklungsminister Gerd Müller will nordafrikanischen Staaten nicht mit Mittelkürzung drohen. Und der CSU-Politiker sagt: Das Problem Hunger ist lösbar, wenn wir es wollen. EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel" berichtet.

Oxfam: Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer

Auch 2016 wurden die Reichen immer reicher, während Arme immer ärmer wurden. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Oxfam-Studie. Acht Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. EurActiv Frankreich berichtet.
EU-Außenpolitik 10-01-2017

Herero-Klage gegen Deutschland: Geld und Gerechtigkeit

Mehr als 100 Jahre hat es gedauert, bis Deutschland begann, sich zu seinem ersten Völkermord in Namibia zu bekennen. Derzeit verhandeln beide Regierungen über eine gemeinsame Bewertung. Sie sollten sich durch die aktuelle Klage nicht stören lassen. EurActivs Medienpartner "Der Tagesspiegel" kommentiert.

Ohne Entwicklungspolitik keine Bewältigung internationaler Krisen

Wie werden wir in 12 Monaten das Jahr 2017 bezeichnen? 2015 war ein Jahr, in dem es der Staatengemeinschaft gelungen ist, wegweisende Beschlüsse für Klimaschutz und eine global nachhaltige Entwicklung zu fassen.
Sicherheit 06-01-2017

Damaskus: Millionen Einwohner ohne Trinkwasser

Mehr als fünf Millionen Menschen sind in Damaskus völlig oder teilweise von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Konfliktparteien geben sich gegenseitig die Schuld.
EU-Außenpolitik 20-12-2016

Mali bestreitet Flüchtlingsabkommen mit der EU

Der malische Außenminister Abdoulaye Diop hat bestritten, dass sein Land mit der Europäischen Union ein Abkommen zur beschleunigten Rückkehr von Flüchtlingen in das afrikanische Land unterzeichnet hat.

2017: Nach dem Zauber des Anfangs

Nach den historischen Beschlüssen des Jahres 2015 zur Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen und dem Pariser Klimaabkommen hat das Jahr 2016 viel Aufbruch gesehen, innerhalb der Staaten wie international. Weltweit haben zahllose Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die 17 Ziele und die Klimaagenda zu ihrer eigenen Sache gemacht. Ein bemerkenswertes Momentum. Doch es gibt auch Beobachtungen, die Anlass zu Sorge geben.