Die Stromnetze der Zukunft – "smart" oder "dumb"?

  
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autoren/der Autorin wieder und repräsentiert nicht notwendigerweise den Standpunkt von EurActiv.
Würde sich die Einführung eines europaweiten "Smart Grid" bestehend aus einem Verbund nationaler intelligenter Stromnetze wirtschaftlich lohnen? Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

MES-Perspektiven (Viadrina)

Ist die Einführung eines europaweiten "Smart Grid" bestehend aus einem Verbund nationaler intelligenter Stromnetze wirtschaftlich lohnenswert? Die zweite Ausgabe der "MES-Perspektiven", einer Veröffentlichungsreihe der Europa-Universität Viadrina, beschäftigt sich mit der europäischen Energiepolitik und insbesondere der Transformation des Energiesystems durch "Smart Grids" auf regionaler und globaler Ebene.

Die MES-Perspektiven erscheinen ca. drei Mal pro Jahr und präsentieren Forschungsergebnisse aus dem MA Europa-Studien (MES) der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Die zweite Ausgabe der MES-Perspektiven mit dem Titel "Quantifying the Economic Effects of a European Smart Grid - A Survey on Costs and Benefits" beschäftigt sich mit der europäischen Energiepolitik und insbesondere der Transformation des Energiesystems durch "Smart Grids" auf regionaler und globaler Ebene. Die Autorin Annette Knödler stellt in ihrer Studie die Frage, ob die Einführung eines europaweiten "Smart Grid" wirtschaftlich lohnenswert ist. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass langfristig die intelligente Vernetzung mittels Smart Grid kostengünstiger ist als die Anpassung des existierenden "Dumb Grids" – jeweils unter der Voraussetzung eines Energiemixes mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Annette Knödler ist Absolventin des MES und arbeitet mittlerweile als Referentin für Umwelt, Klima und Energie in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU in Brüssel. Das Vorwort zu der Studie stammt von Franz Untersteller, dem baden-württembergischen Minister für Umwelt, Klima  und Energiewirtschaft.

Hintergrund: MES-Perspektiven

Die MES-Perspektiven sind eine Veröffentlichungsreihe des Masterstudiengangs Europäische Studien der Europa-Universität Viadrina und behandeln aktuelle wissenschaftliche Fragen der europäischen Integration. Sie werden herausgegeben von Prof. Dr. Timm Beichelt (Kulturwissenschaftliche Fakultät), Prof. Dr. Carsten Nowak (Rechtswissenschaftliche Fakultät), Dr. Nicolai von Ondarza (MA Europa-Studien) sowie Prof. Dr. Reimund Schwarze (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät). Unter der Zielsetzung, die im Masterstudiengang Europa-Studien entwickelten Wissenszuwächse einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, werden in den MES-Perspektiven Arbeiten veröffentlicht, die eine akademische sowie eine empirisch-praktische Dimension aufweisen und die das Wissen über die Empirie der europäischen Gesellschaftsentwicklung vergrößern. Neben herausragenden Abschlussarbeiten begleiten die MES-Perspektiven Veranstaltungen im Rahmen des MA Europa-Studien, in denen eine Annäherung der wissenschaftlichen sowie der praktischen Sphäre der europäischen Integration angestrebt wird.

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