Sonderbericht: Das Weltwirtschaftsforum in Davos

[WEF]

2016 zeichnete sich das hochrangige Treffen von internationalen Spitzenpolitikern, Top-Managern und Wissenschaftlern durch eine Reihe von Vorhersagen und Empfehlungen aus: die Briten würden gegen den Brexit stimmen; Donald Trump wird die Päsidentschaftswahlen nicht gewinnen; Globalisierung ist das ökonomische Heilmittel der Weltwirtschaft. Nichts davon hat sich bis zum Anfang 2017 so entwickelt, dass es auch nur nah an die Vermutungen der Teilnehmer herankam. Die Globalisierung ist auf dem Rückzug, der Nationalismus ist weltweit auf dem Vormarsch. Der neue US-Präsident Donald Trump kündigt seine politischen Entscheidungen über Twitter an.

Um so mehr muss sich das diesjährige Weltwirtschaftsforum, das sich 1971 als NGO mit Hauptsitz in der Schweiz gegründet hat, nicht nur dem Wettstreit zwischen Liberalen und Populisten stellen, sondern auch den chronischen Krisen der Globalisierung entgegentreten.

EURACTIV ist live vor Ort und berichtet von den Diskussionen und Ergebnissen des Weltwirtschaftsforums. Themen sind unter anderem die Vierte Industrielle Revolution, eine verantwortungsvolle Führungspolitik, die internationale Zusammenarbeit, die Stabilisierung der Kapitalmärkte und das globale Wirtschaftswachstum.


May: UK wird "Anwalt für freie Märkte und freien Handel"

Großbritannien wird nach den Worten von Premierministerin Theresa May nach dem Austritt aus der EU nicht in Protektionismus zurückverfallen.

 

PwC-Studie: Große soziale Unzufriedenheit, zuversichtliche Top-Manager

Führende Wirtschaftsvertreter streiten über die Vorzüge der Globalisierung. Dennoch: Der Großteil von ihnen bleibt mit ihren Wachstumsprognosen „extrem positiv“, so das Ergebnis einer aktuellen PwC-Studie. EURACTIV Brüssel berichtet.

OECD-Generalsekretär: "Wir sind den Briten gegenüber verpflichtet"

Theresa May wird heute vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos ihren Brexit-Plan bewerben. Angel Gurría, OECD-Generalsekretär und ehemals vehementer Brexit-Gegner, bietet London nun seine Unterstützung an. EURACTIV Brüssel sprach exklusiv mit ihm.

PwC-Studie: Große soziale Unzufriedenheit, zuversichtliche Top-Manager

Führende Wirtschaftsvertreter streiten über die Vorzüge der Globalisierung. Dennoch: Der Großteil von ihnen bleibt mit ihren Wachstumsprognosen „extrem positiv“, so das Ergebnis einer aktuellen PwC-Studie. EURACTIV Brüssel berichtet.

Davos-Bericht: "Das kapitalistische Wirtschaftsmodell funktioniert nicht mehr"

Die Demokratie steckt in einer „tiefen Krise“, warnt eine Studie. Technologische Umbrüche verschärfen die Ungleichheiten weiter, darum müsse man sich auf „inklusives“ Wachstum konzentrieren. EURACTIV Brüssel berichtet.

 

Schulz' EU-Abschied in Davos

Martin Schulz wird nach eigenen Angaben beim Weltwirtschaftsforum in Davos zugegen sein. Dort wird er nur wenige Stunden nach seinem Rücktritt als EU-Parlamentspräsident der weltweiten Führungselite entgegentreten. EURACTIV Brüssel berichtet.

Weltwirtschaftsforum: Gleiche Bezahlung von Frauen erst in 170 Jahren

Das Land mit der größten Gleichberechtigung ist laut dem Jahresbericht des Weltwirtschaftsforums zum achten Mal hintereinander Island. Deutschland steht zwischen Namibia und Burundi. EURACTIVs Medienpartner „Der Tagesspiegel“ berichtet.