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29/09/2016

Pfarrer Führer und das Wunder vom 9. Oktober

Wahlen und Macht

Pfarrer Führer und das Wunder vom 9. Oktober

Pfarrer Führer und die Nikolaikirche (Foto: dpa)

Die Berliner Mauer fiel nicht erst am 9. November, sondern schon am 9. Oktober 1989, und nicht in Berlin, sondern in Leipzig. Das ist das Fazit der Leipziger Montagsdemo jenes Tages. Er gilt als Durchbruch. „Die DDR war am Abend des 9. Oktober nicht mehr dieselbe wie am Morgen.“ Besuch bei Pfarrer Christian Führer genau zwanzig Jahre danach.

Die bunten, fröhlichen Bilder vom Mauerfall kamen alle aus Berlin. Die schwarzen, bedrohlichen Bilder von den Montagsdemos kamen aus Leipzig. In der Welt sind die Bilder aus Berlin bestens bekannt, jene von Leipzig kaum. Jedoch wäre der 9. November 1989 in Berlin nie möglich gewesen, hätten nicht 70.000 Leute in Todesangst und Erwartung eines Blutbades nach chinesischem Vorbild den Mut gefunden und den Staat erstmals in die Knie gezwungen.

Für den evangelischen Pfarrer Christian Führer war der 9. Oktober 1989 nicht nur der wichtigste Tag in seinem Leben, „sondern auch der schrecklichste und gleichzeitig schönste meiner ganzen Dienstjahre“. Der Tag gelte als der Tag der Entscheidung, habe aber selbst in Deutschland immer noch nicht den Stellenwert, der ihm eigentlich zukomme.

Die Nikolaikirche als Schauplatz

Christian Führer ist 65 Jahre alt, war drei Jahrzehnte lang Pfarrer in der Nikolaikirche, der größten Leipzigs. Für seine Rolle bei Friedensgebeten und Montagsdemonstrationen ist er – zusammen mit Michail Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher und anderen  – vielfach ausgezeichnet und gewürdigt worden.

Trotz seiner Prominenz sitzt er bescheiden da, wie man ihn von damals kennt: Hose und Weste aus Jeansstoff, mit seiner weißblonden Igelfrisur, den dunklen Brauen und den lausbübischen Augen eines Priesters, der eine Diktatur erfolgreich herausgefordert hat.

Mit 70.000 Demonstranten war es bis dahin die größte Demo, die es jemals in der DDR gegeben hat, sieht man von organisierten Aufmärschen ab. Westliche Fernsehberichte über die Demo von einer Woche davor mit 10.000 Teilnehmern, in den DDR-Wohnzimmern illegal gesehen, machten den Leuten Mut.

Zunächst waren die Friedensgebete bloß eine „Friedensdekade“, eine Andacht im Jahr, die jeden November über zehn Tage lief. Immer mehr Rand- und Protestgruppen kamen dazu, die Andacht wurde erweitert und fand bald jeden Montag statt.

Durch die Stationierung der nuklearen Mittelstreckenraketen auch in Westdeutschland waren die Teilnehmer so desillusioniert, dass ihre Zahl bei den Friedensgebeten im Jahr 1983 auf den Minusrekord von sechs Personen abstürzte – von denen einer er selbst und ein zweiter ein Kirchenmitarbeiter war. Führer dachte ans Aufhören, doch eine Frau sagte zu ihm: Wenn wir hier aufgeben, dann gibt es überhaupt keine Hoffnung mehr. Das nahm er sich zu Herzen. Er machte weiter. Die Durststrecke dauerte bis 1986.

Die Hierbleiber und die Ausreisewilligen

Führer war immer fürs Hierbleiben in der DDR, „wo Gott uns hingestellt hat“, und wollte seine Friedensgebete nicht den Ausreisewilligen überlassen. Bald sah er aber, wie die Leute psychosomatisch kaputt waren und wie wichtig ihnen eine Aussprache unter Gleichgesinnten war. Er gründete 1986 einen Gesprächskreis „Hoffnung für Ausreisewillige“. Motto: „Leben und Bleiben in der DDR“. 50 Leipziger hatte er erwartet, 600 kamen.

Das erste Friedensgebet nach den Sommerferien 1989 fiel auf Montag, den 4. September. Der Stadtrat von Leipzig bearbeitete den Pfarrer zwei Stunden lang, er solle diese Andacht absagen oder um eine Woche verschieben. Sie sollte keinesfalls in die Messewoche mit ausländischen und westdeutschen Besuchern gefallen. Führer blieb aber standhaft.

Den Behörden der DDR hält er zugute, dass sie im Gegensatz zu südamerikanischen Militärdiktaturen die Kirche respektiert und nicht betreten haben, von den Stasi-Leuten in Zivil abgesehen. Nach außen hin legte die DDR Wert aufs humanistische Image. Der Zersetzung der Kirchenszene musste daher sehr subversiv geschehen.

Pfarrer Führer wundert sich noch heute, dass es nie zu einer Zerstörung im Gotteshaus kam, auch nicht an jenem 9. Oktober, obwohl sich 2.400 Leute hineingepresst hatten. "Es gab ja keine Ordner und keine Sicherheitskräfte. Und wir hatten nur zwei Toiletten zur Verfügung, mit typischer DDR-Technik: Zwanzig Mal an der Spülung ziehen, und schon gibt es eine Überschwemmung.“

„Bürger, lösen Sie sich auf!“

In der Andacht schärfte Führer den Besuchern ein: „Bleibt gewaltfrei, auch wenn die draußen auf euch einschlagen! Geht vorsichtig aus der Kirche raus, schubst nicht, damit niemand fällt.“ Es dürfe zu keinem Tumult kommen. Wenn einer einen Stein in die Hand genommen hätte, hätte ihn alle Nebenstehenden davon abhalten sollen.

Führer hat noch die skurrilen Kommandos aus dem Megaphon vor der Kirche im Ohr: „Bürger, lösen Sie sich auf!“

Schon vor dem 40. Jahrestag der DDR stürzten sich zwei Uniformierte am Nikolaikirchhof auf einen jungen Mann, schnappten ihn und schleppten ihn im Lastwagen ab, dann noch einen und noch einen. Da hatten Jugendliche eine Idee, die Führer sofort umsetzte. Jeder, der willkürlich aufgegriffen wird und in einem Lkw verschwindet, sollte so laut wie möglich seinen Namen schreien. Die Umstehenden sollten ihn sofort auf einen Zettel schreiben. In der Kirche wurden die Namen auf DIN A2 großen Plakaten veröffentlicht und in großen Buchstaben sogar ans Kirchenfenster gehängt. Dadurch wusste die Stasi: Wenn die Kirche die Namen kennt, wird sie auch der Westen bald erfahren. Das Konzept funktionierte.

Internierungslager in Markkleeberg

Dennoch wurden zum 40. Geburtstag der DDR an die 200 unbeteiligte Personen, die am Eingang der Nikolaikirche vorübergingen und die Zettel mit den Namen der Verschwundenen lasen, gewaltsam auf Lkws gezerrt und nach Markkleeberg bei Leipzig transportiert. Im dortigen Gartenbaugelände, wo sonst die Landwirtschaftsausstellung Agra stattfand, wurden sie in betonierte Pferdeboxen gepfercht, die als Internierungslager vorbereitet waren, und die ganze Nacht mit Schlagstöcken misshandelt, wie die Schulterblattverletzungen und Schlüsselbeinbrüche bewiesen.

Diese Aktion sollte abschrecken. Es war geplant, bei den anstehenden Montagsdemonstrationen Tausende Menschen in dieses Internierungslager zu verfrachten. „Da fragten sich die Leute, ob es nun auch in der DDR Konzentrationslager gibt“, erinnert sich Führer.

Das Massaker, das nicht stattfand

Zwei Tage vor dem Friedensgebet stand in der Zeitung: Am Montag, dem 9. Oktober, werde Schluss gemacht mit der Konterrevolution. Wenn nötig, mit der Waffe. Konterrevolution war das schwerste Verbrechen in der DDR. Die Leipziger wurden aufgefordert, an jenem Montag die Stadt zu verlassen, Geschäftsinhaber angewiesen, an dem Tag geschlossen zu halten. Auf den Dächern waren Scharfschützen postiert. Klinikärzte sollten ihre Abteilungen für Schussverletzungen freihalten. Blutkonserven waren vorbereitet. Alle Zeichen deuteten auf eine „chinesische Lösung“ hin. Ganz Leipzig fürchtete ein Massaker wie auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Aber die Bürger wussten: Jetzt oder nie.

Wie die SED die Kirche besetzen ließ

Nach der Acht-Uhr-Andacht stand das Telefon in Führers Wohnung und in der Kirche nicht still. Viele Leipziger wollten warnen, was sie von den Plänen gehört hatten, andere ihre Verzweiflung äußern. „Ich war genauso gut informiert wie die Stasi“, sagt Führer. Dazwischen bekam er auch jede Menge Drohanrufe.

Führer erfuhr, dass tausend SED-Genossen den Auftrag hatten, die Kirche zu besetzen. Tatsächlich: Lang vor dem Friedensgebet ­– zweieinhalb Stunden vor Beginn – war die Kirche fast voll. Führer war extrem angespannt. Doch er begrüßte die Leute herzlich. Er ließ sie freundlich wissen, dass er sich wundere, dass sie schon so früh gekommen seien. Denn das arbeitende Proletariat könne sonst erst nach der Arbeit um 17 Uhr kommen. Damit wussten die beauftragten Kirchenbesetzer: Sie waren durchschaut.

Später bedankten sich einige von ihnen sogar, weil ihnen die Augen geöffnet worden seien. Die SED habe sie total belogen und habe behauptet, bei den Friedensgebeten werde zur Konterrevolution aufgehetzt. Das Gegenteil war der Fall.

In der Kirche waren die Sprechchöre von draußen zu hören. Die Menge vor der Kirche schrie die Polizisten rhythmisch an: „Schließt euch an! Schließt euch an!“ Aber drinnen war der Inhalt nicht zu verstehen. Führer hatte Angst vor dem, was nach dem Friedensgebet kommen könnte.

Auf Kerzen war das Regime nicht vorbereitet

Die Leute sollten mit Kerzen in Händen das 900 Jahre alte Kirchenschiff verlassen und damit signalisieren, dass sie friedlich bleiben wollten. Die eine Hand hielt die Kerze, die andere schützte die Flamme. Führer: „Mit einer Kerze in der Hand kann man keine Steine werfen.“

Später gestand Volkskammerpräsident Horst Sindermann: „Wir waren auf alles vorbereitet, aber nicht auf Kerzen und Gebete.“

„Ein Wunder biblischen Ausmaßes“

Ganz leicht hätte es wie beim Arbeiteraufstand in der DDR 1953 oder in Prag 1968 ausgehen können. „Es war einfach ein Wunder biblischen Ausmaßes“, ist Führer überzeugt, „ein Wunder, das es noch nie bei einer Revolution gegeben hat. Eine völlig gewaltfreie Revolution!“ Zwei Losungen dominierten den Abend, und Führer bewegt es noch heute, dass in dem religionsfeindlichen Land ausgerechnet die Seligpreisungen und die Bergpredigt das Motto vorgegeben hätten: „Keine Gewalt!“ und „Wir sind das Volk!“

Einsatz mit allen Mitteln

Der Zug draußen setzte sich in Bewegung, den sechsspurigen Ring um die Leipziger Innenstadt herum, 2,5 Kilometer und eine ewige Stunde lang. Laut Einsatzbefehl sollte der Zug spätestens am Hauptbahnhof gestoppt und die Menge aufgelöst werden. Erich Mielke, der Minister für Staatssicherheit (MfS), hatte Dienstbereitschaft und den Einsatz „mit allen Mitteln“ angeordnet. Das war eindeutig.

Gespenstische Ruhe. Es passierte nichts. Die Demonstranten wussten nicht, dass statt der von der Polizei angeforderten 3.000 Schlagstöcke nur 800 geliefert worden waren. Mangelwirtschaft sogar bei der Niederschlagung von Konterrevolutionen. Ein einziger Steinwurf, eine Provokation, ein Schuss durch einen jungen Heißsporn hätte die Lage zum Explodieren gebracht.

Die Polizei ging in der Menge unter

8.000 Polizisten waren da. Nur 2.000 Polizisten weniger als die 10.000 Teilnehmer des Friedensgebetes vom Montag davor. Die Sicherheitskräfte hatten diesmal mit 25.000 Personen gerechnet. Aber auf 70.000 waren sie nicht vorbereitet. Die 8.000 Polizisten gingen in der Menge nahezu unter. Heute steht fest: Bei nur 25.000 Demonstranten hätte es ein Blutbad gegeben. Doch 70.000 waren zu viel. „Aber was wäre gewesen, wenn die Leute aus Angst daheim geblieben wären?“, fragt Führer heute.

Unendliche Erleichterung und Triumphgefühle, dass die Demonstration den ganzen Ring abschreiten konnte. Das hatte es noch nie gegeben. Da wussten alle: Das ist der Durchbruch. Ab sofort ist die DDR nicht mehr dieselbe. Die Erosion setzte sich rasch fort. Erich Honecker musste am 18. Oktober zurücktreten.

Für die Leipziger und für Pfarrer Führer war es dieser 9. Oktober, der die eigentliche Wende brachte. Nicht einmal die spätere Riesendemo am 4. November in Berlin (mit bis zu einer Million Menschen) sei damit zu vergleichen. Die sei ja genehmigt gewesen, da habe nicht so viel Mut dazu gehört wie hier am 9. Oktober.

„Nu sind sie rum!“

Egon Krenz, Honeckers Stellvertreter und designierter Nachfolger, „hat an dem Tag das erste Mal was Richtiges gemacht“, resümiert Führer, „nämlich gar nichts.“ Die Leipziger Einsatzleiter unterrichteten Krenz in Berlin von der Menschenmenge und warteten auf den Einsatzbefehl. Doch der kam nicht. Die ganze kritische Zeit lang kein Rückruf, keine Instruktionen. Erst kurz nach 19.30 Uhr meldete sich Krenz, der zusammen mit Willy Stoph offenbar voll beschäftigt war, die Absetzung des altersstarren Honecker vorzubereiten. Die Antwort war unbefriedigend, aber typisch für Krenz: Er müsse sich erst mit den anderen beraten.

Dann das klassische Zitat des Einsatzleiters in breitestem Sächsisch: „Nu sind sie rum.“ Sollte heißen: Da der Demonstrationszug den ganzen Ring habe gehen können, brauche man jetzt auch nicht mehr einzuschreiten.

Egon Krenz, der selbst ernannte Retter

Egon Krenz stellte seine Entscheidungsunfähigkeit, sein Zögern später so dar, als sei er es gewesen, der ein Massaker habe verhindern wollen. Er interpretiert sich als Retter von Leipzig. Er ist wohl der Einzige, der das so sieht.

Auf dieser Demonstration vom 9. Oktober 1989 ist zum ersten Mal der Ruf zu hören: „Wir sind das Volk! Wir sind das Volk!“ Danach setzte sich der Ruf auch auf den anderen Kundgebungen in der ganzen DDR durch.

Die Abwandlung zum Spruch „Wir sind ein Volk!“ erfolgt erst zwei Monate später, im Dezember 1989, wobei ein CDU-Parteitag in Westberlin eine treibende Rolle spielte. Davon später.

Das Dokument „Wir sind ein Volk“

Allerdings gibt es eine einzige Ausnahme: „Wir sind ein Volk“ steht auf einem Flugblatt vom 9. Oktober 1989, das Daniel Kosthorst vom Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig mit weißen Handschuhen anfasst, als er es herzeigt. Das Flugblatt ist eines von 3.200 Objekten zum Thema DDR, Diktatur und Widerstand, die in der Ausstellung gezeigt werden. Nie hätten sich die Hersteller vor zwanzig Jahren gedacht, dass aus ihrem hektographierten Zettel ein historisches Dokument wird, das man nur mit Handschuhen anfassen darf.

Dieses Flugblatt enthält neben dem Appell einer kirchlichen Arbeitsgruppe, keine Gewalt auszuüben, den Slogan „Wir sind ein Volk!“ Es ist zu der Zeit die erste und einzige Formulierung mit diesem Wortlaut. Allerdings hatte dieser Spruch noch eine ganz andere Bedeutung als das spätere „Wir sind ein Volk!“ vom Jahresende. Da spielte dann schon das Verlangen nach einer deutsch-deutschen Wiedervereinigung mit. Nicht so auf dem Leipziger Flugblatt vom 9. Oktober. Niemand dachte da an ein einheitliches Deutschland.

Unter „ein Volk“ war ausschließlich „ein Volk in der DDR“ zu verstehen. Gemeint war damit, dass auch die Polizisten und Soldaten zum Volk dazugehörig fühlen und sich daher nicht gegeneinander ausspielen lassen sollten. In der Friedensandacht drinnen wurde sogar für die Polizisten von draußen gebetet.

Operationsvorgang Igel

Für Christian Führer waren nicht ein paar prominente Namen, sondern die unbekannte Masse die Helden. „Die Menschen hatten die Angst überwunden. So etwas gab’s noch nie in Deutschland.“ Obwohl die Leute reihenweise zusammengeknüppelt und abgeführt worden seien, habe sich niemand zu Gewalt provozieren lassen. Das habe es in der Geschichte noch bei keiner Revolution gegeben.

Er beschreibt sein Leben im Buch „Und wir sind dabei gewesen – Die Revolution, die aus der Kirche kam“ (Ullstein Verlag, ISBN 978-3-550-08746-2).

Auf Führer waren 28 Agenten angesetzt

Aus seinen Stasi-Akten weiß Führer, dass er – in Anspielung auf seine Frisur – Zielscheibe des „Operationsvorgangs Igel“ war. In zwei Operationen sollte seine Persönlichkeit zersetzt werden. Dafür hatte die Stasi viele Mittel, die man in der Leipziger „Runden Ecke“, der einstigen Stasi-Zentrale, betrachten kann. Auf Führer waren nicht weniger als 28 Agenten angesetzt. Angefangen hat das schon 1973, als er noch Geistlicher in einem Dorf war.

„Seit Mitte der Achtziger Jahre hatte ich Tag und Nacht Angst. Aber mein Glaube und meine Hoffnung waren immer größer.“

Ewald König, Chefredakteur von EurActiv.de, war zu Zeiten der Wende Deutschland-Korrespondent der österreichischen Zeitung DIE PRESSE. Für die Leser von EurActiv schildert er in einer Serie, was er vor zwanzig Jahren erlebt hat.

Copyright: Ewald König. Abdruck nur nach Genehmigung durch den Autor. Termine für Lesungen und Diskussionen nach Vereinbarung. Kontakt: Ewald König • Postfach 080 535 • 10005 Berlin • Mail: koenig@korrespondenten.com oder chefredaktion@euractiv.de

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