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09/12/2016

Nach Präsidentenwahl in Österreich: FPÖ reicht Wahlanfechtung ein

Österreich

Nach Präsidentenwahl in Österreich: FPÖ reicht Wahlanfechtung ein

FPÖ-Kandidat Norbert Hofer will in das Präsidentenamt. Wird auch Österreich einen Trump-Effekt spüren?

Foto: Singer/dpa

Nach dem knappen Ausgang der Präsidentenwahl in Österreich zugunsten von Alexander Van der Bellen ficht die rechtspopulistische FPÖ das Ergebnis der Wahl an.

Ein Sprecher des Verfassungsgerichts in Wien teilte via Twitter mit, ein entsprechender Antrag der Partei sei eingegangen. Er bestätigte damit Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer war bei der Stichwahl am 22. Mai nur knapp dem unabhängigen Kandidaten Alexander Van der Bellen unterlegen. Auf Hofer entfielen 49,7 und auf Van der Bellen 50,3 Prozent, was einer Differenz von rund 31.000 Stimmen entsprach. Ausschlaggebend für das Ergebnis waren die rund 700.000 Briefwahlstimmen, die erst am Tag nach der Wahl ausgezählt wurden.