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30/08/2016

Cyber-Sicherheit: Neues EU-Gesetz soll digitalen Raum besser schützen

Gesundheit und Verbraucherschutz

Cyber-Sicherheit: Neues EU-Gesetz soll digitalen Raum besser schützen

Die EU hat sich auf ein neues Gesetz zur Cybersicherheit geeinigt.

[jaymzg/Flickr]

Ein neues Gesetz der EU-Kommssion soll den Schutz im digitalen Raum verbessern. Melden Internetkonzerne wie Google und Amazon Hackerangriffe auf ihre Systeme nicht, drohen ihnen künftig Strafen.

Vertreter der EU-Kommission, des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten haben sich am späten Montagabend auf ein europäisches Gesetz zur Cybersicherheit geeinigt.

Die neue so genannte NIS-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit sieht vor, dass Internetkonzerne wie Google und Amazon schwere Hackerangriffe auf ihre Systeme melden müssen. Geben die Unternehmen die Vorfälle nicht weiter, drohen ihnen Strafen. Die Vorgabe gelte jedoch nicht für soziale Netzwerke wie Facebook.

Die EU bestimmte zudem Branchen, die in Sachen Cyber-Sicherheit noch mehr tun müssen. Darunter befinden sich vor allem wichtige Infrastrukturbetreiber aus den Bereichen Energie, Transport, Banken- und Gesundheitswesen. Die Kommission hatte das Gesetz bereits 2013 vorgeschlagen.