Hohes Cholesterin: Die unbeachtete chronische Krankheit

"Schlechtes" Cholesterin ist in Europa ein wachsendes, aber vernachlässigtes Problem. Foto: zen Sutherland (CC BY-NC-SA 2.0)

Nirgendwo auf der Welt leiden so viele Menschen unter schlechten Cholesterinwerten wie in Europa. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 54 Prozent der Männer und Frauen betroffen. Dennoch wird die chronische Krankheit von den politisch Verantwortlichen weiterhin vernachlässigt. Im Fokus stehen andere chronische Leiden.

Hintergrund

Einem Bericht der Cardiovascular Resource Group von 2011 zufolge leiden 133,3 Millionen Menschen in den fünf größten EU-Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien) an einer zu hohen Konzentration von schlechtem Cholesterin. Diese Zahl liegt in etwa so hoch wie die in den Vereinigten Staaten (135,1 Millionen Menschen). Die Statistiken zeigen einen stetigen Anstieg in den vergangenen Jahren.

Schätzungen zufolge wissen 25 Millionen Amerikaner nichts von ihren zu hohen Cholesterinwerten, so der Bericht. In Europa sind demnach keine Zahlen verfügbar. Viele Experten fordern aber mehr Untersuchungen. Sie wollen eine bessere Übersicht über das Problem.

Cholesterin ist ein von der Leber produziertes Fett. Es wird im Blut von Molekülen transpotiert und erhöht das Risiko für eine Herzerkrankung und einen Schlaganfall. Nach EU-Angaben hängen sechs der sieben größten Risikofaktoren für einen frühen Tod mit unserer Ernährung, unserem Trinkverhalten und dem Bewegungsverhalten zusammen. Diese Faktoren sind der Blutdruck, Cholesterin, der Body Mass Index, unzureichende Ernährung mit Gemüse und Obst, fehlender Sport und Alkoholmissbrauch. Deshalb veröffentlichte die EU eine Strategie zu Ernährung, Übergewicht, und zu Gesundheitsproblemen, die mit Fettleibigkeit in Verbindung stehen.

Schlechtes Cholesterin wird in der Studie allerdings nicht explizit erwähnt und seitdem nur wenige Initiativen zu seiner Bekämpfung ergriffen. 

Probleme

Chronische Krankheiten auf der Agenda – aber nicht Cholesterin

Weltweit sind nach WHO-Angaben ein Drittel aller auf verstopfte oder beschädigte Arterien zurückzuführenden Herzkrankheiten Resultat eines zu hohen Cholesterinspiegels. In Ländern mit hohem Einkommen hat über die Hälfte der Erwachsenen einen erhöhten totalen Cholesterinspiegel.

Im April 2014 setzte der frühere Gesundheitskommissar Tonio Borg das Thema chronische Krankheiten auf die EU-Agenda. Er hielt in Brüssel einen zweitägigen Gipfel zu dem Thema ab.

Das Hauptaugenmerk der Konferenz galt dem Anstieg von Diabetes und Fettleibigkeit. Beide Leiden stellen eine große Last für die europäischen Gesundheitssysteme dar. Die Schlussfolgerungen zu diesem Problem aber blieben verwaschen, ohne klare Strategie oder Ziele auf EU-Ebene.

Experten raten dazu, eine weitere chronische Krankheit nicht außer Acht zu lassen: Familiäre Hypercholesterinämie (genetische Störung, gekennzeichnet durch hohe, schlechte Cholesterinwerte)

Diese chronische Erkrankung werde oft übersehen, sagt Alberico Catapano, Professor für Pharmakologie an der Pharmazeutischen Fakultät der Universität Mailand im Interview mit EURACTIV.

Jeder 250ste Mensch lebt mit familiärer Hypercholesterinämie. Die Betroffenen leben mit einem erhöhten Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Störung zu erkranken.

Personen mit einem schlechten Cholesterinspiegel zeigen keine Symptome wie zum Beispiel Kopfschmerzen, welche Menschen mit hohem Blutdruck beeinträchtigen. Viele leben darum mit dieser gefährlichen Erkrankung, ohne es zu wissen. Gleichzeitig würden Patienten dazu neigen, bei der Einnahme ihrer Medizin nachlässig zu sein. Das hinge damit zusammen, dass sie keine Schmerzen haben, sagt Catapano.

Die EU könne helfen, das Wisseen über die Folgen einer chronischen Krankheit wie familiärer Hypercholesterinämie zu erweitern, betont Catapano.

"Die EU hat einige Möglichkeiten, diese Probleme anzugehen. Sie kann zumindest die Diskussionen um diese Punkte anregen und zeigen, dass Gelder für die Forschung und Umsetzungsprogramme verfügbar sind. Und die EU kann im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten Geld in die Aufklärung, Prävention und Forschung stecken", sagt Catapano.

Lebensmittelmarketing und Gesundheitsangaben

Bislang gibt es nur ein Programm, das direkt auf schlechtes Cholesterin unter der EU-Bevölkerung eingeht. Es wurde 2010 gestartet und trägt en Namen "Two apples a day keep the doctor away". Mit einem Budget von nur 13,8 Millionen Euro sollte eine Senkung des Cholesterinspiegels um zehn Prozent erreicht werden.

Außerdem versucht die EU, das Problem indirekt anzugehen. Gesundheitsangaben und Lebensmitteletikette sollen für die Verbraucher besser verständlich gemacht werden.

Rat und Parlament verabschiedeten im Dezember 2006 eine Verordnung zur Ernährungs- und Lebensmitteletikettierung. So sollten die Regeln für Gesundheitsangaben, wie "Senkung des Cholesteringehalts im Blut", "fettarm" oder "ballaststoffreich" harmonisiert werden. Die Gesundheitsangaben auf Lebensmitteln sollten "klar, genau und evidenzbasiert" sein. Missverständliche Produkte sollten so vom EU-Binnenmarkt ausgeschlossen werden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) lieferte eine Stellungnahme.

Junge Menschen mittlerweile ebenfalls betroffen

Auch junge Menschen leiden zunehmend an zu hohe Konzentrationen von schlechtem Cholesterin. 20.000 von 100.000 akuten Herzkrankheiten in Frankreich betreffen die Altersgruppe unter 45 Jahren.  

Normalerweise werden junge Menschen nicht mit Herzkrankheiten in Verbindung gebracht. Aber durch ihre Essgewohnheiten sind auch sie immer mehr von hohen Cholesterinwerte betroffen.

Die Forschung weiß mittlerweile mehr über Hypercholesterinämie, also ein Übermaß an Cholesterin im Blutkreislauf. Sie erhöht das Risiko für Herzkrankkeiten und Schlaganfälle – insbesondere wenn gleichzeitig früh mit dem Rauchen begonnen wurde.

Nach Angaben des Französischen Kardiologenverbandes (FFC) ließen sich 2008 rund 28 Prozent aller Todesfälle in Frankreich auf Herzkrankheiten zurückführen. Es ist eine stille Todesursache, die durch einfache Bluttests nicht entdeckt werden kann. Die Nationale Akademie für Medizin fordert seit 2005 Hypercholesterinämie-Untersuchungen für junge Menschen.  

"Beinahe 50 Prozent aller Menschen, die jung einen Herzanfall erlitten, wurden nicht untersucht - obwohl Herzanfälle oft tödlich sein können. Eine Untersuchung hätte dringende und wichtige Maßnahmen zum Umgang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen garantiert", erklärte die Akademie in einer Empfehlung an die französische Regierung von 2005.

Man könnte mehr tun, um Hypercholesterinämie bei jungen Menschen vorzubeugen, glaubt Jean Ferrières vom FFC. Die Vorbeugung in Frankreich sei unzureichend.

"Die französischen Gesellschaft fokussiert sich zu sehr auf Heilmaßnahmen, statt auf vorbeugende Maßnahmen. Bei Hypercholesterinämie könnten sich die Kinderärzte auf Prävention konzentrieren, aber sie haben keine Zeit. Sie werden von jahreszeitlichen Krankheiten eingenommen", sagt Ferrières. Die Bemühungen seien darum unzureichend, obwohl bekannt sei, dass eine frühe und effiziente Behandlung die Zahl der Schlaganfälle und Herzanfälle verringert.

"Was die Hypercholesterinämie betrifft gilt: Je früher die Behandlung einsetzt, desto besser. In Fällen von familiärer Hypercholesterinämie senkt eine frühzeitige Behandlung das Risiko auf arterielle Komplikationen. Kinder könnten ab sieben oder acht Jahren behandelt werden", so Ferrières.

Tabak und schlechte Essgewohnheiten

Bei jungen Rauchern mit Hypercholesterinämie erhöht sich das Risiko gesundheitlicher Komplikationen. Das zeigt sich bei der stetig steigenden Zahl junger Raucher in den 28 Mitgliedsstaaten.

Fünf Prozent der 13-Jährigen in allen Mitgliedsstaaten rauchen. Das geht aus einer Studie der Kommission hervor. In Ländern wie Estland, Litauen, Rumänien, der Slowakei und Tschechien liegt der Anteil sogar bei acht Prozent. So erleiden schon Menschen im Alter von 25 Jahren Schlaganfälle und Herzinfarkte.

"Hypercholesterinämie und Tabak sind eine gefährliche Mischung. Das gilt insbesondere für junge Frauen, die die Pille nehmen. Die Kombination kann zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Problemen führen", sagt Professor Jean-Michel Mecerf vom Pasteur-Institut in Lille. 

Hypercholesterinämie bei jungen Menschen kann durch den Verzicht auf das Rauchen und das Angehen schlechter Essgewohnheiten gesenkt werden. Viel Cholesterin in fettigem Essen erhöht dagegen das Risiko einer Hypercholesterinämie.

“Unser Essen enthält viel Fett und Proteine. Wir sollten weniger Fleisch essen, mehr Früchte und Gemüse, um unseren Cholesterinspiegel zu senken“, sagt Professor Ferrières.

Die Kommission hat die Wichtigkeit ausgewogener Ernährung von Kindesbeinen an in ihrem Bericht "Health at a glance: Europa 2012" betont. Die Studie befasst sich mit den Themen Gesundheit und Gesundheitssysteme in 35 europäischen Ländern.

"Die Kindheit ist eine wichtige Zeit für die Ausbildung von gesunden Verhaltensweisen […]. Studien zeigen, dass örtlich angelegte Eingriffe bei Kindern bis zu zwölf Jahren sehr wirksam für die Veränderung von Verhaltensweisen sein können", so der Bericht.

Neue Erkenntnisse stellen das bisherige Wissen in Frage

Unterdessen stellen neue Erkenntnisse die bisherigen gesundheitsbezogenen Angaben in Frage. So sollen Butter und Fettsäuren doch nicht so ungesund sein wie ursprünglich angenommen.

Der Gebrauch von Olivenöl statt Butter beim Kochen könnte das Risiko auf Herzkrankheiten demnach doch nicht senken. Das behaupten Forscher der British Heart Foundation (BHF). Es gebe keine Beweise dafür, dass eine Umstellung von gesättigtem Fett auf "gesündere" Fettsäuren das Risiko auf Herzkrankheiten verringert. Zu dieser Einschätzung kamen die Forscher, nachdem sie Daten aus 72 Studien mit mehr als 600.000 Teilnehmern ausgewertet hatten.

Die Verbraucher werden weitgehend darin bestärkt, ungesättigte Fette wie Oliven– und Sonnenblumenöle zu sich zu nehmen. Aber die von Wissenschaftlern aus Cambridge angeführten und in "Annals of Internal Medicine" veröffentlichten Forschungen konnten einen positiven Effekt nicht bestätigen.

Gesättigte Fette, ob in der Nahrung oder im Blutkreislauf, konnten demnach nicht mit dem Risiko auf Herzkrankheiten in Verbindung gebracht werden. Der Recherche zufolge gibt es letztlich gar keinen "gesunden" Fettkonsum.

Dennoch ging es den Forschern nicht darum, einen Freifahrtschein für den Genuss großer Mengen Käse, Pasteten und Kuchen auszustellen. Denn die Aufnahme zu vieler gesättigter Fette kann die Cholesterinwerte im Blut erhöhen.

Dass der Verzehr von zu viel Fett schädlich für das Herz ist, gelte weiterhin, betont die BHF.

Paris und Brüssel diskutieren Joghurt und Margarine

Es gebe keine Beweise dafür, dass Lebensmittel mit hohem Phytosterin-Anteil  Herzkrankheiten vorbeugen, sagte die französische Agentur für Lebensmittelsicherheit ANSES im Juni 2014. Diese Schlussfolgerung steht im Widerspruch zur Europäischen Verordnung für Lebensmittelsicherheit.

Behauptungen, wonach Joghurt und Margarine mit Phytosterinzusatz keine Auswirkungen auf die Risikominderung für Herzkrankheiten haben, seien nicht fundiert, erklärte ANSES. Den französischen Forschern zufolge ist es unmöglich, "die Wirkung von Phytosterin auf die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Risiken" zu bestimmen.

Phytosterole würden zur Senkung des Cholesterins im Blut beitragen. Ihr Wert für die Vorbeugung von Herzkrankheiten sei allerdings nicht bewiesen, erklärte ANSES in einer Mitteilung vom 25. Juni. Die Agentur warnt schwangere oder stillende Frauen sowie Kinder, auf diese Produkte zu verzichten. Ihren Angaben zufolge sind 12,5 Prozent der Verbraucher Kinder.

ANSES untergräbt den Zusammenhang zwischen niedrigeren Cholesterinwerten im Blut und einem geringeren Risiko für Herzkrankheiten. Daneben hebt die Lebensmittelsicherheitsagentur die Wirkungslosigkeit von Produkten mit Phytosterinzusatz hervor: "Bei 30 Prozent der Verbraucher senkt der Verzehr von Lebensmitteln mit Phytosterinzusatz den LDL-Cholesterinwert (das schlechte Cholesterin nicht)."

Diese Schlussfolgerungen von ANSES folgten auf einen Verweis des französischen Verbraucherverbandes UFC-Que Choisir. Der Verband kritisiert Produzenten seit Jahren für falsches Marketing bezüglich der ernährungsbezogenen Vorteile ihrer Produkte.

"Produkte wie 'PROACTIV' oder 'FRUIT D’OR'-Margarine und spezielle, auf Milch basierende Produkte wie 'DANACOL' von DANONE werden basierend auf der Annahme vermarktet, dass Phytosterin den Cholesterinspiegelim Blut senkt", sagt der Verbraucherverband.

UFC Que-Choisir fordert jetzt "von den nationalen und europäischen Behörden, die Erlaubnis für den Vertrieb dieser Produkte zu überprüfen". Die Markteinführung von Produkten mit Phytosterinzusatz wird im Rahmen des europäischen Verfahrens für neuartige Lebensmittel und Lebensmittelzutaten geregelt.

"Es gibt eine Schwachstelle im europäischen Verfahren. Die europäischen Behörden haben viel weniger Freiheiten als ihre französischen Pendants", meint Olivier Andrault, Mitglied von UFC Que-Choisir.

Im Gegensatz zur französischen Agentur kann EFSA keine eigenen Berichte herausgeben oder die Reichweite seiner Untersuchungen während der Entscheidungsfindung erweitern. Die EFSA kann sich deshalb nur tiefergehens mit den Sicherheitsaspekten von Lebensmittelprodukten befassen, und nicht in ihre Marketing-Eignung.

"Die Meinung der französischen Agentur steht im Widerspruch zu jener der europäischen Agentur", sagt Andrault.

Die EU-Regulierung genehmigt die Kennzeichnung von Produkten mit Phytosterinzusatz. Die Produzenten dürfen behaupten, dass Phytosterin den Cholesterinspiegel im Blut senke. Auch dürfen sie schreiben, dass niedrigere Cholesterinwerte das Risiko für Herzkrankheiten verringern. Die jüngsten Schlussfolgerungen der französischen Agentur stellen die Regulierung in Frage.

Beide Agenturen werden einen gemeinsamen Nenner finden müssen, wie es in den europäischen Regeln vorgesehen ist.  

Positionen

Vor dem EU-Gipfel zu chronischen Krankheiten im April 2014 interviewte EURACTIV Alberico Catapano. Der Professor für Pharmakologie an der Pharmazeutischen Fakultät der Universität Mailand sagte, die EU könne beim Ansprechen der Folgen einer chronischen Krankheit wie familiärer Hypercholesterinämie eine wichtige Rolle spielen:

"Die EU hat Möglichkeiten, mit den Problemen umzugehen. Sie kann zumindest die Diskussionen um diese Punkte anregen und zeigen, dass Gelder für die Forschung und Umsetzungsprogramme verfügbar ist. Die EU kann im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten Geld in die Aufklärung, Prävention und Forschung stecken."

Professor Jean Ferrières vom Französischen Kardiologenverband fordert die politischen Entscheidungsträger dazu auf, die Tabakabhängigkeit und die schlechten Ernährungsgewohnheiten junger Menschen anzugehen. So soll die Hypercholesterinämie reduziert werden: 

"Unser Essen enthält viel Fett und Proteine. Wir sollten weniger Fleisch essen, mehr Früchte und Gemüse, um unseren Cholesterinspiegel zu senken", sagt Professor Ferrières.

Im Vereinigten Königreich zeigte eine Studie, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel zu Brustkrebs bei Frauen führen könnte. Doch Rahul Potlurim, Forscher an der Universität Aston in Birmingham, die die Studie im Juli 2014 veröffentlichte, ist noch vorsichtig.

"Das ist eine Primärstudie. Für die Bestätigung der Ergebnisse ist mehr Zeit und mehr Forschung nötig. Es ist eine vorläufige Studie, aber die Ergebnisse sind vielversprechend. Wir fanden einen wesentlichen Zusammenhang zwischen Hypercholesterinämie und sich ausbreitendem Brustkrebs, der noch detaillierter beleuchtet werden muss."

Es gebe keine Beweise dafür, dass Lebensmittel mit hohem Phytosterin-Anteil sich präventiv auf Herzkrankheiten auswirken, sagte die französische Agentur für Lebensmittelsicherheit ANSES im Juni 2014.

Die Markteinführung von Produkten mit Phytosterinzusatz wird im Rahmen des europäischen Verfahrens für neuartige Lebensmittel und Lebensmittelzutaten geregelt.

"Es gibt eine Schwachstelle im europäischen Verfahren. Die europäischen Behörden haben viel weniger Freiheiten als ihre französischen Pendants", ist Olivier Andrault, Mitglied von UFC Que-Choisir, überzeugt.

Zeitstrahl

  • November 2013: EU 2014-2020 Gesundheitshaushalt im Trilog vereinbart
  • 3-4. April:  EU-Gesundheitsgipfel zu chronischen Krankheiten
  • April 2014: Europäischer Kongress zur Fettleibigkeit
  • 22.-24. Mai: World Health Assembly in Genf
  • 22.-25. Mai: Europawahlen
  • 30. August-3. September: Kongress der European Society for Cardiology in Barcelona
  • 29 September: World Heart Day
  • 1.-3. Oktober: Gastein Health Forum in Österreich
  • 29. Oktober: World Stroke Day
  • 10 December 2014: Konferenz im Europaparlament: "Cholesterol, what impact for Europe?"
  • 2020: Ende des EU-Aktionsplans zur Fettleibigkeit bei Kindern

Weitere Informationen

EU-Institutionen