EurActiv.de

Das führende Medium zur Europapolitik

30/09/2016

Griechenland: Arbeitsmarkt rappelt sich auf

Finanzen und Wirtschaft

Griechenland: Arbeitsmarkt rappelt sich auf

Griechenlands Premier Tsipras fordert, den Sparkurs in der EU zu lockern.

Foto: dpa

Trotz der angespannten Wirtschaftslage in Griechenland bessert sich die Lage am Arbeitsmarkt des Euro-Landes etwas. Dennoch hinkt das Land dem Euro-Raum noch weit hinterher.

Die Arbeitslosenquote sank im April auf 23,3 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit März 2012, wie das nationale Statistikamt am heutigen Donnerstag mitteilte. Im März lag der um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Wert noch bei 23,7 Prozent, das Rekordhoch während der langjährigen Rezession im September 2013 bei 27,9 Prozent.

Griechenland hinkt dem Euro-Raum jedoch immer noch weit hinterher, denn in der Währungsunion war die Arbeitslosigkeit im April mit 10,2 Prozent weniger als halb so hoch.

Die griechische Wirtschaft schrumpfte zwischen Januar und März um 0,5 Prozent zum Vorquartal und steuert insgesamt für 2016 auf sein zweites Rezessionsjahr in Folge zu. Von 2008 bis 2013 war das Bruttoinlandsprodukt Jahr für Jahr gesunken und nur 2014 leicht gestiegen.