Twitter und Brexit: Zwei alte Freunde wiedervereint

Die britische Premierministerin Theresa May hatte den Austrittsantrag am Dienstagabend unterzeichnet.

In der Nacht zum 28. März hat Brexit Twitter im Sturm erorbert. Grund: Die britische Premierministerin Theresa May hat am nächsten Tag jenen Brief unterzeichnete, der die Austrtittsverhandlungen Großbritanniens aus der EU einleitet.

Nur ein paar Stunden später, überreicht der britische Botschafter, Sir Tim Barrow, Mays Brief an Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates.

Die Reaktionen darauf reichten von erschüttert bis zu überglücklich. Die Linie zwischen Befürwortern und Ablehnern eines Brexits war dennoch immer eindeutig.

Die Bleiber?

Diejenigen, die gegen einen Brexit sind, verstecken ihre Verachtung über Mays Unterschrift nicht, die in der Tat die Brexit-Gegner während des Referendums über die Zukunft Großbritanniens unterstützt hatte.

Manche sehen den Brexit als Riesenschritt zurück in die Vergangenheit (nach 1972, um genau zu sein).

Während andere keine Angst haben, ihre Wut auf die Entscheidung des britischen Volkes von vor neun Monaten zu verbergen.

Wissenschaftler und Professoren, die sich gegen einen Brexit ausgesprochen hatten, äußern weiterhin ihre Bedenken, dass ein Austritt aus der EU einen negativen Einfluss auf die britische Forschungsqualität haben wird.

Der Abgeordnete Guy Verhofstadt, der Brexit-Beauftragter des EU-Parlaments, das am Ende über den Austrittsvertrag abstimmen muss,  erinnerte seine Anhänger daran, dass die EU gegen den rechten Populismus kämpfen muss und bekräftigt die Erklärung zur 60-jährigen EU-Feier in der vergangenen Woche.

Im Juni 2016 gab es bei der Brexit-Abstimmung eine überproportionale Teilnahme von Wählern im höheren Lebensalter. Einige kritisierten das Ergebnis der Abstimmung und sagten, dass ältere Generationen kein Stimmrecht hatten, weil sie nicht lange genug leben würden, um die Konsequenzen mitzuerleben. Die Mehrheit der Milleniums stimmte für einen Verbleib in der EU.

Die Annahme, dass Großbritannien die EU schon wegen der Unterzeichnung dieses Briefes verlassen hat, ist natürlich falsch, wie Louise Ridley zu Recht darauf hingewiesen hat.

Die NHS liegt in der Twitter-Statistik ganz oben. Ihre Tweets bekamen die meiste Aufmerksamkeit innerhalb der Brexit-Debatten.

Und die Aussteiger?

Die Brexit-Befürworter feiern den Beginn des Austrittprozesses als Sieg.

Die auf Twitter am meisten verwendeten Emojis spiegeln die Emotionen am Brexit-Tag gut wider.

Nigel Farage, one of the lead leave campaigners during his time as head of UKIP, reacted very positively to the news.

Brexiteers also reminded us, once again, of the troubles that lead to spending five hours in the Brussels town hall to register as a Belgian resident.

What consequences for Europe?

Mainland Brits are pondering their continental futures…

Scotland’s future as part of the UK or the EU has been the source of much humour, even from the French.

Spain is already looking to claim back Gibraltar.

Looking to the 2019 European Parliament elections, some are already looking at what effect the UK’s departure will have on the vote. For example, as pointed out by VoteWatch Europe, the European Conservatives and Reformists group (ECR) would lose its place as third largest party in the EP without British MEPs.

The World Economic Forum has pointed to the heavily intertwined economic relationship between the UK and the EU, stating that „they need each other”.

This is a „historic moment from which there can be no turning back“, May said upon triggering rticle 50.

If you want to see all the best tweets since last night’s letter signing, go to our tailor-made Twitter moment.