Die Furcht vor Hackerangriffen auf die Bundestagswahl

Die Angst vor Hacker-Angriffen vor der Bundestagswahl ist groß. [Yorkman/shutterstock]

Hacker könnten vor der Bundestagswahl versuchen, an vertrauliche Daten zu gelangen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Behörde bereite sich vor.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Hackerangriffen auf die Bundestagswahl. BSI-Präsident Arne Schönbohm sagte dem „Spiegel“ nach Angaben vom Freitag, Kriminelle könnten versuchen, an vertrauliche Daten von Kandidaten und Parteien zu gelangen. Daneben sei die größte Gefahr, dass „Täter versuchen könnten, IT-Systeme anzugreifen, die für die Wahl verwendet werden“.

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Insbesondere befürchtet Schönbohms Behörde demnach, dass Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses gesät werden könnten – ähnlich wie es nach den US-Präsidentschaftswahlen im vergangenen November der Fall war, als der Ruf nach Nachauszählungen laut wurde.

Deutschland sei durch die Abstimmung auf Papierzetteln zwar besser geschützt. Doch auch nach der Bundestagswahl könnten „Täter versuchen, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Wahl zu beeinträchtigen, indem sie falsche Behauptungen über angebliche Unregelmäßigkeiten streuen“, sagte der BSI-Präsident.

Die Behörde habe sich deshalb vorbereitet, betonte Schönbohm: „Unabhängig von der Risikoeinschätzung Dritter hat das BSI seine Lagebeobachtung bis zum Abschluss der Bundestagswahl 2017 intensiviert und hält erweiterte Krisenreaktionskapazitäten für eventuelle Vorfälle bereit.“

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