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28/08/2016

Terror-Verdacht: Pariser Polizei tötet Angreifer

EU-Innenpolitik

Terror-Verdacht: Pariser Polizei tötet Angreifer

Die Lage in Frankreich ist zur Zeit sehr angespannt.

Foto: dpa

Die französischhe Polizei hat vor einem Pariser Kommissariat einen Mann niedergeschossen, der möglicherweise einen Sprengstoffgürtel trug. Das sagte ein Sprecher des französischen Innenministeriums im Sender BFMTV.

Eine Schießerei überschattet den Jahrestag des Überfalls auf das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo”: Vor einem Pariser Kommissariat hat die Polizei einen Mann getötet, der möglicherweise einen Sprengstoffgürtel trug. Das bestätigte ein Sprecher des französischen Innenministeriums im Sender BFMTV.

Sprengstoffexperten seien im Einsatz. Es sei unklar, ob der mögliche Sprengsatz funktionsfähig sei. Der Mann sei auch mit einem Messer bewaffnet gewesen. Berichte, wonach der Angreifen getötet worden sein soll, bestätigte die Polizei zunächst nicht.

Nach Angaben des Polizeigewerkschafters Luc Poignant soll der Mann “Allah ist groß!” gerufen haben. Die Tat ereignete sich am Jahrestag des Überfalls auf das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo”. Weitere Hintergründe waren zunächst unklar. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.

Vor genau einem Jahr, am 7. Januar 2015, hatten islamistische Terroristen die Redaktion der Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” in Paris angegriffen und zwölf Menschen ermordet. Bei Attacken auf eine Polizistin und auf einen jüdischen Supermarkt an den beiden folgenden Tagen kamen fünf weitere Menschen um. Die insgesamt drei Angreifer wurden getötet. Seither ist Frankreich in Alarmbereitschaft.