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09/12/2016

Arbeitslosigkeit in Europa auf dem niedrigsten Stand seit Jahren

EU-Innenpolitik

Arbeitslosigkeit in Europa auf dem niedrigsten Stand seit Jahren

Bei der Arbeitslosenquote ist das Nord-Süd-Gefälle in Europa immer noch groß.

Foto: dpa

Die Arbeitslosigkeit in Europa ist im März zurückgegangen. Wie die Statistikbehörde Eurostat heute mitteilte.

Sie erreichte in der gesamten EU mit 8,8 Prozent den niedrigsten Stand seit sieben Jahren. In den 19 Staaten der Eurozone fiel die Erwerbslosenquote auf im Schnitt 10,2 Prozent, den niedrigsten Wert seit August 2011.

Im Februar diesen Jahres waren es noch 10,4 Prozent gewesen.

In absoluten Zahlen waren EU-weit 21,42 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Dies waren 250.000 weniger als im Februar. In der Eurozone ging die Zahl der Arbeitslosen um 226.000 auf 16,44 Millionen zurück.

Arbeitslosenquote

Nord-Süd-Gefälle weiter drastisch

Die Kluft zwischen dem Norden und dem Süden Europas blieb weiter hoch: So verzeichnete Griechenland nach letzten verfügbaren Angaben eine Arbeitslosenquote von 24,4 Prozent (Zahlen für Januar) und Spanien 20,4 Prozent.

Besser war die Lage nach den europäischen Berechnungen im März nur in Tschechien mit 4,1 Prozent  und Deutschland mit 4,1 Prozent. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland.

Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote im März 2016 in fünfundzwanzig Mitgliedstaaten und stieg in Österreich (von 5,6 Prozent auf 5,8 Prozent, Lettland (von 9,8 Prozent auf 9,9 Prozent) und Finnland (von 9,2 Prozent auf 9,3 Prozent) an. Die stärksten Rückgänge wurden in Zypern (von 16,2% auf 12,1%), Bulgarien (von 10,0 Prozent auf 7,3 Prozent) und Spanien (von 23,0 Prozent auf 20,4 Prozent) registriert.