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30/09/2016

Sechs Tote bei Autobomben-Anschlägen im Osten der Türkei

EU-Außenpolitik

Sechs Tote bei Autobomben-Anschlägen im Osten der Türkei

Raketenabwehrsysteme vom Typ Patriot in der Türkei.

[U.S. Army Europe Images/Flickr]

Im Osten der Türkei sind Medienberichten zufolge mindestens sechs Menschen bei Bombenanschlägen getötet und Dutzende verletzt worden.

Der staatliche Fernsehsender TRT meldete, eine Autobombe in der Provinz Van an der iranischen Grenze habe in der Nacht zum Donnerstag drei Menschen getötet und 40 verletzt. Der Anschlag habe sich gegen eine Polizeiwache gerichtet. Wie viele der Opfer Polizisten und wie viele Zivilisten sind, war unklar. Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand. In der Region greifen kurdische Kämpfer immer wieder Polizisten und andere Sicherheitskräfte an.

Ebenfalls drei Todesopfer gab es nach Informationen aus Sicherheitskreisen bei einem Autobombenanschlag in der Stadt Elazig. Dort seien 50 Personen verletzt worden. Auch dieser Anschlag habe sich gegen eine Polizeiwache gerichtet. Die Nachrichtenagentur Dogan meldete, er sei von der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) verübt worden, die im Südosten der Türkei für die Unabhängigkeit der Kurden kämpft.