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25/09/2016

Klima- und Energieziele für 2030: Die Positionen der Mitgliedsstaaten

Energie und Umwelt

Klima- und Energieziele für 2030: Die Positionen der Mitgliedsstaaten

Foto: Rinaldo Wurglitsch (CC BY 2.0)

EXKLUSIV: In einer Woche wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel in Brüssel das europäische Klima- und Energiepaket 2030 verabschieden. EurActiv liegen jetzt Dokumente mit den Verhandlungspositionen der Mitgliedsstaaten vor.

Beim EU-Herbstgipfel am 23. und 24. Oktober entscheiden die EU-Regierungschefs darüber, welche Ziele sich Europa für die Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase, den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Energieeinsparung bis 2030 setzt, und ob diese verbindlich oder nur freiwillig sein werden.

Zum von der EU vorgeschlagenen Rahmen für die europäische Klima- und Energiepolitik bis 2030 gehören: das verbindliche Ziel der Senkung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent, die Verbesserung der Energieeffizienz um 30 Prozent und ein EU-weites Ziel für den Anteil Erneuerbarer Energien von 27 Prozent.

Während Polen bei den Verhandlungen auf die Bremse tritt, plant Schweden vermutlich noch ambitioniertere Ziele. Großbritannien und Zypern sind gegen jede Form von bindenden Energieeffizienz-Zielen. Deutschland, Dänemark und Portugal fordern, dass alle drei Ziele bindend sind und bei den Erneuerbaren und der Energieeffizienz bei 30 Prozent liegen.

Der Beschluss des Herbstgipfels wird weitreichende Folgen für die UN-Klimaverhandlungen haben. Ein neues globales Klimaschutzabkommen soll Ende 2015 in Paris beschlossen, 2020 in Kraft treten und alle Staaten in ehrgeizigen Klimaschutz einbeziehen.

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