Union wieder mit einer Nasenlänge vor der SPD

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) punktet gerade mit altbewährter Zurückhaltung bei den Wählern. [Phillip/Flickr]

Die Union weitet ihren Vorsprung gegenüber der SPD einer aktuellen Umfrage zufolge aus.

Die Daten erhob das Institut Ipsos alerdings vom 13. bis zum 18. April, also noch bevor der Verzicht von AfD-Chefin Frauke Petry auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl bekannt wurde.

Damit sieht es für Bundeskanzlerin Merkel (CDU) zur Zeit nicht schlecht aus. Ohne sich bisher über Wahlkampfthemen geäußert zu haben, verzeichnet die SPD nach der anfänglichen Euphorie, die mit Kandidat Martin Schuz aufkam, zwar moderate aber kontinuierliche Stimmenverluste. Die GRÜNEN liegen weit hinter den Erwartungen zurück und die AfD bietet durch permanente Machtkämpfe an Wahlthemen vorbei, keine wirkliche Alternative. Wage Hoffnungen könnte es allerdings bei den Liberalen geben.

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden 35 Prozent der Wähler für die Union und 30 Prozent für die SPD stimmen, so die heute veröffentlichte Umfrage des Instituts Ipsos. Die Union legt damit gegenüber der Befragung vor zwei Wochen um einen Prozentpunkt zu. Die AfD würde danach unverändert mit zehn Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft und die derzeit nicht im Bundestag vertretene FDP mit fünf Prozent (ebenfalls unverändert) wieder ins Parlament einziehen. Die Grünen kommen auf sieben Prozent (minus eins), die Linkspartei erreicht unverändert acht Prozent.aten