Umfrage sieht CDU bei 40 Prozent

Nach Forsa-Umfragen erbessern sich CDU und CSU gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 40 Prozent. [EPA/FELIPE TRUEBA]

Die Union legt in Umfragen weiter zu und vergrößert den Abstand zur SPD.

Im „stern“-RTL-Wahltrend vom Mittwoch verbessern sich CDU und CSU gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 40 Prozent und erzielen damit den besten Wert in einer Forsa-Umfrage seit September 2015. Die SPD liegt unverändert bei 23 Prozent. Die Linkspartei gibt zur Vorwoche einen Punkt auf neun Prozent ab. Mit neun Prozent könnten auch die Grünen rechnen, wenn am Sonntag gewählt würde. Sie legen um einen Punkt zu. Die FDP büßt demnach einen Punkt auf sieben Prozent ein, die AfD verharrt ebenfalls bei sieben Prozent.

Studie: "Kleiner Mann" ist nicht der typische AfD-Wähler

Es sind vor allem die „kleinen Leute“ mit eher niedrigem Einkommen und geringem Bildungsgrad, die AfD wählen, lautet die gängige Meinung. Doch ganz so einfach ist es nicht, zeigt nun eine Studie zum typischen Wähler der rechtspopulistischen Partei.

Beim Vergleich der Spitzenkandidaten büßt Kanzlerin Angela Merkel einen Punkt auf 52 Prozent ein, während unverändert 22 Prozent sich für Schulz entscheiden würden, könnte der Kanzler direkt gewählt werden. Damit liegt die Amtsinhaberin 30 Punkte vor ihrem Herausforderer.

SPD-Parteitag wird konkret: soziale Gerechtigkeit und ein starkes Europa

Es sollte mehr als ein letztes Aufbegehren sein. Am Wochenende traf sich die SPD, die nach Umfragen derzeit 15 Prozent hinter der CDU liegt, zu ihrem Programmparteitag in Dortmund.

Für den Wahltrend befragte Forsa 2502 Wahlberechtigte vom 19. bis 23. Juni und damit vor dem SPD-Parteitag, auf dem die Sozialdemokraten das Wahlprogramm von Schulz einstimmig verabschiedeten und von dem sich die Partei einen Schub erhofft.