Agrarsubventionen - Liste deutscher Empfänger 2011
Die Liste der Empfänger von EU-Agrarsubventionen 2011 ist online. Die Datenbank der Bundes...
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Über das RASFF-System können Mitgliedsstaaten und EU-Kommission schnell Informationen austauschen, wenn in der Lebens- und Futtermittelkette eine Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung festgestellt wird. Foto: dpa
Aktuell - Mittwoch 26 Oktober 2011 - Gesundheit und Verbraucher
Die Anzahl der Meldungen an das Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (RASFF) ist 2010 im dritten Jahr in Folge angestiegen. Zu den häufigsten gemeldeten Gefahren zählten krankheitserregende Mikroorganismen, Pestizidrückstände, Schwermetalle und Verstöße hinsichtlich Lebensmittelzusatzstoffen.
Dem am Montag vorgelegten
RASFF-Jahresbericht zufolge gingen 2010 insgesamt 8.528 Meldungen ein. Dies ist
laut EU-Kommission ein Rekord, der einen Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zu 2009 bedeutet, als die Anzahl der Meldungen noch etwas unter 8.000 lag.
2010 betraf fast jede zweite Meldung ein Futtermittel, ein Lebensmittel oder ein Lebensmittelkontaktmaterial, das an der EU-Grenze zurückgewiesen wurde, weil es ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit barg. Wird ein solches Erzeugnis entdeckt, so wird das betreffende Drittland über das RASFF davon informiert, damit sich das Problem nicht wiederholt. Bei schwerwiegenden und anhaltenden Problemen fordert die Kommission die Behörden des betreffenden Drittlandes schriftlich auf, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, beispielsweise Unternehmen von der Liste zugelassener Betriebe zu streichen, Ausfuhren zu unterbinden oder Kontrollen zu verschärfen.
Laut RASFF-Bericht gingen 2010 insgesamt 576 Warnmeldungen und 1.168 Informationsmeldungen ein, und es kam zu 1.552 Zurückweisungen an der Grenze. Warnmeldungen werden gesendet, wenn die Lebens- bzw. Futtermittel, von denen eine ernste Gefahr ausgeht, bereits auf dem Markt sind und Sofortmaßnahmen notwendig machen.
Zu den häufigsten Gefahren in Informationsmeldungen zählten krankheitserregende Mikroorganismen, Pestizidrückstände, Schwermetalle und Verstöße hinsichtlich Lebensmittelzusatzstoffen.
John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, erklärte: "Der Jahresbericht 2010 für das RASFF ist ein weiterer Beweis der Wirksamkeit des Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel der EU. Wie die EHEC-Krise vor kurzem gezeigt hat, müssen die erforderlichen Informationen rasch verbreitet werden, damit die Behörden gefährliche Produkte vom Markt nehmen können, sobald sie ermittelt sind". Der Kommissar ergänzte: "Natürlich gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten. Wir werden unsere Lehren aus der EHEC-Krise ziehen und die Anwendung unseres Schnellwarnsystems weiter verbessern."
Informationsmeldungen werden versandt, wenn eine Gefährdung festgestellt wurde, aber noch kein sofortiges Handeln der anderen Mitgliedsstaaten notwendig ist, weil das Erzeugnis noch nicht oder nicht mehr auf ihrem Markt ist oder weil es lediglich eine geringfügige Gefahr darstellt. Etwa die Hälfte dieser Informationsmeldungen (52 Prozent) betraf Erzeugnisse aus Drittländern
Über das RASFF-System können Mitgliedsstaaten und Kommission Informationen austauschen, wenn in der Lebens- und Futtermittelkette eine Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung festgestellt wird. Alle RASFF-Mitglieder (EU-27, Europäische Kommission, EFSA, ESA sowie Norwegen, Liechtenstein, Island und die Schweiz) gewährleisten rund um die Uhr, dass dringende Meldungen unverzüglich verschickt, empfangen und umgesetzt werden können.
dto
Dokumente
EU-Kommission:
Lebensmittelsicherheit: Bericht bestätigt wachsende Bedeutung des EU-Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (25. Oktober 2011)
EU-Kommission:
RASFF annual report 2010
EU:
Rapid Alert System for Food and Feed
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