Am 6. und 7. Mai 2010 findet zum 12. Mal der Deutsch-Französische Dialog 2010 in der Europäischen Akademie Otzenhausen statt.
Das Thema in diesem Jahr lautet: "Handeln in der Krise - Zivilgesellschaft, Staat, Europa".
Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist in Europa und der Welt allgegenwärtig. Eine Gesamtbilanz wäre verfrüht, langfristige Folgen sind (noch) nicht abschließend bestimmbar. Die Auswirkungen sind regional unterschiedlich und wir beobachten ein großes nationales Engagement. Klar ist jedoch, durch den hohen Grad an Interdependenz und Verknüpfungen, befindet sich die gesamte Welt in
einem dynamischen Prozess des Umbruchs, der viele Fragen mit sich bringt. Ausgang ungewiss. Wie nehmen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den Umbruch wahr und wie wird die Krise bewertet? Wie wird die Krise kommuniziert? Wie wird reagiert und wer handelt? Welche Wege können uns aus der Krise führen? Steht dahinter eine umfassende Neuverteilung politischer Macht?
PROGRAMMABLAUF
Donnerstag, 6. Mai 2010
10.00 – 10.30 Uhr Eröffnung
Klaus-Peter Beck, Vorsitzender des Kuratoriums, ASKO EUROPASTIFTUNG,
Saarbrücken
Stephan Toscani, Minister des Inneren und für europäische
Angelegenheiten, Saarbrücken (angefragt)
Philippe Cerf, Französischer Generalkonsul im Saarland, Saarbrücken (angefragt)
10.30 – 12.30 Uhr Eröffnungspodium: Betriebsunfall oder Systemkrise?
Podium mit drei Teilnehmern, moderiert durch einen Journalisten.
Anschließend Mittagessen
14.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen
Vier parallele Arbeitsgruppen
16.00 Uhr Kaffeepause
16.30 – 18.00 Uhr Arbeitsgruppen (Fortsetzung)
18.00 – 19.30 Uhr Streitgespräch / parallel: World Café
Wer regiert die Welt? Neue politische Machtstrukturen
Streitgespräch mit zwei Diskutanten, moderiert durch Jürgen Albers,
Saarländischer Rundfunk, Saarbrücken.
19.30 Uhr Empfang und anschließendes Abendessen
Freitag, 7. Mai 2010
09.00 – 11.00 Uhr Arbeitsgruppen
Fortsetzung der vier Arbeitsgruppen vom Vortag
11.00 Uhr Kaffeepause
11.30 – 13.00 Uhr Abschlusspodium: Optionen für Wege aus der Krise
Debatte mit drei Teilnehmern, moderiert durch einen Journalisten.
13.00 Uhr Schlusswort
Anschließend Mittagessen
Ende der Tagung
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