Auf Kompromisssuche vor dem Entscheidungsgipfel
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Herman Van Rompuy (re.) wird "EU-Präsident". Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker (li.) bleibt, was er ist. Foto: dpa.
Aktuell - Montag 30 November 2009 - Finanzen und Wachstum
Mr. Europe bleibt, was er ist. Jean-Claude Juncker wird der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Eurogruppe auch in Zukunft eine Stimme verleihen.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" wollen die Finanzminister der Eurozone den luxemburgischen Regierungschef Jean-Claude Juncker am Dienstag erneut zu ihrem Vorsitzenden wählen. Seine Amtszeit wird dann zweieinhalb Jahre laufen. Auch die Finanzminister Frankreichs und Italiens, Christine Lagarde und Giulio Tremonti sollen für das Amt des Eurogruppen-Vorsitzenden im Gespräch gewesen sein.
Juncker wurde auch als ständiger Ratspräsident gehandelt. Mit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages wird aus der Riege der Eurofinanzminister eine förmliche Ministergruppe. Juncker kann die Eurozone nun mit Zustimmung der Minister international vertreten. In der Vergangenheit profilierte sich Juncker auch mit Kritik an der Schuldenpolitik der großen Staaten wie Frankreich und Deutschland. Zuletzt äußerte er sich skeptisch zu Steuersenkungsplänen von Schwarz-Gelb in Berlin.
awr

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