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Changing the Debate on Europe: Moving Beyond Conventional Wisdoms

9.-10. November 2011
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin

 

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Die Hertie School of Governance, die London School of Economics and Political Science und die Stiftung Mercator veranstalten vom 09.-10. November 2011 in Berlin das internationale Dahrendorf Symposium. Unter dem Motto „Changing the Debate on Europe - Moving Beyond Conventional Wisdoms" sollen im Sinne Lord Ralf Dahrendorfs bekannte Denk- und Argumentationsmuster der öffentlichen Diskussion um Europa hinterfragt und neue Impulse für die Bewältigung der gegenwärtigen (Europa-)Krise gesetzt werden. Dazu sind führende Akteure aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Medien nach Berlin eingeladen, um über alternative Wege, Ideen und Konzepte zu diskutieren.

Dieser Diskussionsprozess findet bereits im Vorfeld des Symposiums in Form verschiedener Formate statt: Meinungen und Standpunkte werden einerseits über Interviews, Videobeiträge und Blogposts von Teilnehmern zu aktuellen europapolitischen Herausforderungen auf der Homepage (www.dahrendorf-symposium.eu) präsentiert. Andererseits arbeiten derzeit unter der Gesamtleitung von Helmut K. Anheier, Dean der Hertie School, und Damian Chalmers, Direktor des Europa-Instituts an der LSE, fünf britisch-deutsche Arbeitsgruppen an unterschiedlichen europapolitischen Themen: „Governance und Konflikt- und Krisenbewältigung in Europa“, „Identität in und Vision zu Europa“, „Europa als sozialer Raum“, „Europa als Wirtschaftsraum“, „Europa und die Welt“. Die Ergebnisse aus diesen Arbeitsgruppen werden dann in wissenschaftlichen Papers, Vorträgen und Paneldiskussionen auf dem Dahrendorf Symposium im November präsentiert.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse treffen dabei auf Beiträge und Erwiderungen profilierter Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und den Medien. Als Diskussionsteilnehmer sind unter anderem eingeladen: Bundesumweltminister Norbert Röttgen, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton, der ehemalige italienische Premierminister Guliano Amato, der langjährige EU-Kommissar Mario Monti, der Labour-Politiker und ehemalige EU-Handelskommissar Peter Mandelson, der US-amerikanische Finanzinvestor und Philanthrop George Soros sowie der Parteivorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Cem Özdemir. Wissenschaftliche Beiträge werden unter anderem erwartet von Timothy Garton Ash (Oxford/Stanford), Judith Butler (Berkeley), Henrik Enderlein (Hertie School), Simon Hix (LSE) und Jean Pisani-Ferry (Bruegel). 

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