Datum: 28.02.2012, 15:30 bis 29.02.2012, 18:30
Ort: Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Die Situation von Migrantinnen und Migranten in Deutschland und der Ukraine steht im Zentrum der achten „Kiewer Gespräche“, einem zivilgesellschaftlichen Dialogforum, das von einem breiten Bündnis von Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen aus beiden Ländern getragen wird.
Die Tagung wirft einen Blick unter anderem auf die Lebenssituation ukrainischer Pflegehelfer in Deutschland und die Auswirkungen auf die betroffenen Familien in der Ukraine. Besondere Beachtung findet aber auch die Lage von Flüchtlingen z.B. aus dem Kaukausus, dem Nahen Osten oder Afrika, die nach dem Beitritt von Polen, Slowakei und Ungarn zur Schengen-Zone auf dem Weg nach Westeuropa in der Ukraine stranden.
Da die Ukraine von der EU als „sicheres Drittland“ eingestuft ist, werden Grenzgänger aus der ressourcenarmen Ukraine wieder dorthin zurück geschickt und verbleiben oft Jahre in der Statusbestimmung, werden in die Armut gedrückt und sind schutzlos Beamtenwillkür und Rassismus ausgeliefert.
Mit:
- Dr. Olena Malynovska, Nationales Institut für Strategische Forschung, Kiew
- Hryhoriy Seleshchuk, Migrantenkommision der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Lviv
- Dr. Norbert Cyrus, Hamburger Institut für Sozialforschung, u.a.
Veranstaltungsorte:
Bitte beachten Sie, dass es zwei Veranstaltungsorte gibt!
Dienstag, 28. Februar:
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Mittwoch, 29. Februar:
Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48, D-14193 Berlin-Grunewald
Veranstalter/innen:
Europäischer Austausch in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
Renovabis, Europäische Akademie und andere
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 20.02.2012 über unser elektronisches Anmeldeformular an.
Sprache:
Ukrainisch/ Deutsch mit Simultanübersetzung
Weitere Informationen finden Sie
hier.