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Aktuell - Dienstag 14 Juni 2011 - Energie und Klimaschutz

Ressourcenschonendes Europa

Die EU will und kann sich ihren Ressourcenverbrauch im bisherigen Umfang nicht mehr leisten. Bis 2020 soll das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abgekoppelt werden.

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Zusammenfassung

Opens external link in new window"Ressourcenschonendes Europa" ist eine der sieben Leitinitiativen der Opens external link in new windowEuropa-2020-Strategie. Die Initiative zielt darauf ab, das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abzukoppeln, den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft zu unterstützen, die Nutzung erneuerbarer Energieträger und die Energieeffizienz zu fördern sowie das Verkehrswesen zu modernisieren und nachhaltiger zu gestalten.

Verantwortlich zeichnet die Opens external link in new windowGeneraldirektion Umwelt unter Leitung des slowenischen EU-Umweltkommissars Janez Potočnik. Involviert ist außerdem die Opens external link in new windowGeneraldirektion Forschung und Innovation unter Führung der irischen Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn

Die Strategie verknüpft unterschiedliche EU-Maßnahmen und Bereiche, darunter den Energieeffizienzplan, die EU-Rohstoffstrategie, die EU-Recyclingstrategie, die Klimaanpassungsstrategie, die Wasserpolitik, die Biodiversitätsstrategie, die Landwirtschaftspolitik und die Verkehrspolitik.

Mit einer Roadmap will die Kommission voraussichtlich im September 2011 konkrete Maßnahmen bis ins Jahr 2020 vorschlagen. Schwerpunkte liegen beim Verbrauch, bei marktbasierten Instrumenten (einschließlich der Besteuerung des Rohstoff-Einsatzes), und der Innovation.

Mit einer Konsultation holte die Kommission vom 22. Februar bis zum 22. April 2011 die Positionen von Umwelt- und Wirtschaftsverbänden und den betroffenen Interessengruppen ein. Die Ergebnisse sind öffentlich Opens external link in new windoweinsehbar.

Im Europäischen Parlament wird derzeit über den Berichtsentwurf über eine wirksame Rohstoffstrategie für Europa verhandelt, der am 30. Juni 2011 im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) beschlossen werden soll. Zuständiger Berichterstatter im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (Opens external link in new windowITRE) ist Reinhard Bütikofer (Bündnis 90/Die Grünen). Der Initiativ-Bericht hat keine legislative Wirkung, seine Forderungen könnten von der Kommission allerdings aufgegriffen werden. 

Mit der Opens external link in new window"Strategie für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen" legt die EU bereits Maßnahmen fest, um eine effizientere und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen während ihres gesamten Lebenszyklus zu erreichen.

Beim Thema Ressourcen setzen Deutschland und Frankreich unterschiedliche Schwerpunkte. Paris will speziell die Verteuerung von Agrar-Rohstoffen bekämpfen. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy fordert im Rahmen der G20 eine Regulierung der internationalen Rohstoffmärkte und macht Spekulanten maßgeblich für den Preisanstieg bei Lebensmitteln und Energie verantwortlich (Opens external link in new windowEurActiv.de vom 14. Juni 2010). Deutschland fokussiert sich auf die Verknappung von Industrie-Rohstoffen wie den Seltenen Erden.

Bausteine


Rohstoffe


Im Rahmen der grundlegenden Leitinitiative hat die EU-Kommission eine eigene Opens external link in new windowRohstoff-Strategie Opens external link in new windowvorgelegt (Opens external link in new windowEurActiv.de vom 2. Februar 2011). Zuständig ist Industriekommissar Antonio Tajani. Neben mehr Transparenz auf den Rohstoffmärkten fordert diese Strategie mehr internationale Kooperation in der Rohstoffpolitik (insbesondere Handelsabkommen in Afrika und Asien), die schnelle Umsetzung der Opens external link in new windowRohstoff-Initiative aus dem Jahr 2008, eine höhere Ressourceneffizienz und ein wirksames Recycling innerhalb der EU.

Die Mitgliedsstaaten Opens external link in new windowrufen dazu auf, die Grundstoffmärkte laufend zu überwachen und für eine wirksame Regulierung und Beaufsichtigung der Rohstoffmärkte zu sorgen.

Recycling

Zudem hat die Kommission die erste Verordnung zum Umgang mit Eisen-, Stahl- und Aluminiumschrott Opens external link in new windowvorgelegt. Dadurch sollen die europäischen Recyclingmärkte angeregt werden. Derzeit wird außerdem eine Neufassung der sogenannten Elektroschrott-Richtlinie (WEEE) von 2003 verhandelt. Das Europaparlament verlangt, dass die EU-Staaten bis 2016 mindestens 85 Prozent des von ihnen produzierten Elektroabfalls einsammeln und nach Möglichkeit recyceln und wiederverwerten. Der Wert der Materialien, die aus Elektroschrott wieder gewonnen werden können, wird auf zwei Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Bioökonomie

Ergänzend führte die Generaldirektion "Forschung und Innovation" von 22. Februar bis zum 2. Mai 2011 eine Opens external link in new windowKonsultation zur "nachhaltigen Bioökonomie 2020" durch. Die Ergebnisse sind öffentlich Opens external link in new windoweinsehbar.

Internationale Einbindung


Die EU-Initiative "Ressourcenschonendes Europa" befindet sich grundsätzlich im Einklang mit der Opens external link in new window"OECD-Strategie für umweltverträgliches Wachstum" (Mai 2011) und der UN-Agenda Opens external link in new window"Towards a Green Economy: Pathways to Sustainable Development and Poverty Eradication" (Februar 2011).

Ende Mai 2011 veranstaltete die EU-Kommission die Konferenz Opens external link in new window"Green Week" zur Ressourceneffizienz in Brüssel. Die Reden und Präsentationen zahlreicher Experten wie des Ex-Präsidenten des Opens external link in new window"Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie", Ernst Ulrich von Weizsäcker, sind über die Internet-Seite der "Green Week" abrufbar.

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik forderte in seiner Opens external link in new windowRede, Gewerbetreibende und Unternehmer sollten ihre Produkte so gestalten und ihre Rohstoffe so auswählen, dass diese wiederverwertet werden können, wenn sie ausgedient haben.

Der Ausschuss für Ressourcenbewirtschaftung (Opens external link in new windowInternational Resource Panel) wurde eingerichtet, um unabhängige wissenschaftliche Erkenntnisse in der Nutzung natürlicher Ressourcen und deren Umweltauswirkungen zu bieten. Dabei steht die Suche nach Lösungen im Vordergrund, wie wirtschaftliches Wachstum ohne Umweltschäden möglich ist. Der Ausschuss stützt sich auf die Stellungnahmen von Umweltexperten aus aller Welt. Der Vorsitz im Ausschuss wird gemeinsam geführt von IUCN-Präsident Ashok Khosla und Ernst Ulrich von Weizsäcker.

In zwei Berichten für die UNEP und die EU-Kommission Opens external link in new windowforderte der Ausschuss die Industrieländer Ende Mai 2011 auf, ihren Umgang mit Ressourcen radikal zu ändern. Bei den 18 gebräuchlichsten Massenmetallen liege die Recyclingquote über 50 Prozent, bei Neben- und Seltenmetallen dagegen weit darunter. Außerdem wird eine drastische Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom Wirtschaftswachstum gefordert.

Ausgangslage


Handlungsbedarf ergibt sich aus der Abhängigkeit der europäischen Wirtschaft von knapper werdenden natürlichen Ressourcen. Die EU-Kommission verwendet einen weitgefassten Ressourcenbegriff. Die übergeodnete Strategie "Ressourcenschonendes Europa" zielt auf Metalle, Mineralien, Brennstoffe, "Ökosystemgüter" wie Holz, aber auch auf die Nutzung von Land, Wasser, fruchtbarem Boden, Biomasse, sauberer Luft und Ökosystemleistungen wie Kohlenstoffbindung und -speicherung, die Wasseraufbereitung, Luftfilterung und ähnliches.

Einige EU-Mitgliedsstaaten sind zum Beispiel bereits heute von Wasserknappheit betroffen. Die EU-Kommission hat hierzu eine Mitteilung für 2012 angekündigt.

"Die Lebensmittel- und Ölkrise im Jahr 2007 sowie die zunehmende Bedrohung durch den Klimawandel sind deutliche Zeichen für die Spannung zwischen einem ständig wachsenden globalen Wirtschaftssystem und der Nutzung begrenzter Ressourcen sowie dem Raubbau an Ökosystemen", heißt es in einem Opens external link in new windowHintergundpapier der Generaldirektion Umwelt. "Es ist ganz klar, dass es weder möglich noch erstrebenswert ist, so weiterzumachen wie bisher." Weiter heißt es: "Für ein ressourcenschonendes Europa müssen wir als Verbraucher und als Hersteller unsere Verhaltensmuster ändern und unsere Landwirtschafts-, Industrie-, Energie- und Verkehrssysteme innovativ verändern."

Die Jahrtausendstudie zur Bewertung der Ökosysteme (Opens external link in new windowMillennium Ecosystem Assessment) aus dem Jahr 2005 ergab, dass über 60 Prozent der Ökosysteme weltweit bereits geschädigt sind und dass dieser Trend weiter anhält. Es wird davon ausgegangen, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9 Milliarden ansteigt und dass Wohlstand und Verbrauch ebenfalls zunehmen werden. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Ressourcen, die Instabilität des Marktes weitet sich aus und bringt so die Versorgungssicherheit in Gefahr.

So zogen im Jahr 2007 die Preise auf sämtlichen großen Grundstoffmärkten (u. a. Energie, Metalle und Mineralien, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel) stark an und erreichten 2008 ihr höchstes Niveau; in der zweiten Jahreshälfte 2008 ließen sie dann beträchtlich nach und zeigen seit dem Sommer 2009 wieder eine steigende Tendenz. Diese Preisschwankungen beeinflussten laut EU-Kommission die Verbraucherpreise in unterschiedlichem Maße und führten zeitweise zu sozialen Unruhen, etwa auf Haiti.

Im vergangenen Jahrzehnt hat das weltweite Wirtschaftswachstum, insbesondere in Schwellenländern wie China, die Nachfrage nach Rohstoffe gesteigert. China verbraucht bereits jetzt weltweit am meisten Metalle. Beispielsweise ist sein anteiliger Kupferverbrauch im Verlauf der letzten 10 Jahre von 12 auf ca. 40 Prozent gestiegen. Die Preisschwankungen verschiedener Grundstoffe wurden laut EU-Kommission durch eine Reihe strukturbedingter Probleme in der Liefer- und Vertriebskette noch verschärft. 

Nach dem UNEP-Bericht Opens external link in new window"Decoupling natural resource use and environmental impacts from economic growth" ("Entkopplung der Nutzung natürlicher Ressourcen und der Umweltauswirkungen vom Wirtschaftswachstum") wird der Ressourcenverbrauch bis 2050 mit einem Jahresverbrauch von 140 Milliarden Tonnen Mineralien, Erzen, fossilen Brennstoffen und Biomasse drei Mal so hoch sein wie heute, wenn sich das Verhalten nicht ändert. "Da dies ganz offensichtlich nicht haltbar ist, heißt die Lösung Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom natürlichen Ressourcenverbrauch durch eine erhöhte Ressourceneffizienz", heißt es von Seiten der UNEP.

Der Bericht schlägt drei Szenarien vor, von denen das Ehrgeizigste von den Industrieländern verlangt, den Pro-Kopf-Verbrauch von derzeit 16 Tonnen pro Jahr um zwei Drittel zu reduzieren, während andere Länder auf dem heutigen Niveau bleiben. Der Ressourcenverbrauch könnte dann auf dem Niveau des Jahres 2000 gehalten werden.

Die westlichen Industrienationen verbrauchen pro Kopf weit mehr an
natürlichen Ressourcen als die weniger industrialisierten Weltregionen. So beträgt der Pro‐Kopf‐Verbrauch in Europa 43 kg natürliche Rohstoffe pro Tag, in den USA 90 kg, in Asien dagegen nur 14 kg und in Afrika nur rund 10 kg, wie das Sustainable Europe Research Institute (SERI) 2010 Opens external link in new windowerrechnet hat.

Schlüsselfrage: Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit


Die Ressourcen-Politik beeinflusst direkt die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie. Die Generaldirektion Umwelt betont die Chancen, die sich aus der Ressourcen-Effizienz ergeben. "Die EU blickt bezüglich eines schrittweisen Wandels und Herausforderungen, die zu Chancen werden, auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück: So haben sich neue Wirtschaftszweige entwickelt – IT, Telekommunikation, erneuerbare Energien, Abfallrecycling –, die neue Arbeitsplätze für die europäische Bevölkerung mit sich gebracht und zum Wirtschaftswachstum beigetragen haben", heißt es bei der Generaldirektion Umwelt.

Beispielsweise könnten in der EU bis 2020 bei Öl- und Gasimporten 60 Milliarden Euro eingespart werden.

Auch die "OECD-Strategie für umweltverträgliches Wachstum" sieht erheblich wirtschaftliches Potenzial in einem "New Green Deal". Allein bei den Naturressourcen ergeben sich durch Nachhaltigkeitsinvestitionen Chancen für Profite von mehreren Billionen US-Dollar bis 2050, heißt es darin. 

Ein geringerer Rohstoff-Verbrauch senkt zudem die Kosten der Industrie. In Sektoren wie der Automobil‐ oder Maschinenbauindustrie, liegen die Materialkosten heute bei mehr als über 50 Prozent des Bruttoproduktionswertes. Die Deutsche Materialeffizienzagentur (Opens external link in new windowdemea) rechnet vor, dass gerade der kleinen und mittlere Unternehmen (KMU) noch erhebliche Ressourceneffizienzpotenziale von etwa 20 Prozent heben könnten. Dies würde ihre Wettbewerbsfähigkeit  auf den Inlands‐ und Auslandsmärkten erheblich stärken.

Die europäische Grundstoff-Industrie warnt hingegen vor einem Alleingang der EU in der Ressourcen-Politik, der die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie schwächen könnte.

Peter Willbrandt, Mitglied des Vorstands des Kupferkonzerns Aurubis AG und stellvertretender Vorsitzender der Unternehmensinitiative Opens external link in new window"Metalle pro Klima" Initiates file downloadsagte bei einem EurActiv.de-Leitet Herunterladen der Datei einWorkshop zur Ressourcen-Effizienz: "Klimaschutz, Ressourcen- und Energieeffizienz betrifft (...) nicht nur Fragen des Schutzes der Umwelt und des Klimas, sondern ebenso Fragen der Industriepolitik. Eine überambitionierte Politik stellt Investitionen und Industriearbeitsplätze am Standort Deutschland in Frage, wenn die Risiken und Unsicherheiten für die Unternehmen überwiegen und die Chancen überschatten."

Deutsche Strategien: ProgRess und Rohstoff-Agentur


Das Bundesumweltministerium (BMU) arbeitet derzeit an einem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess), das vom Bundeskabinett 2011 beschlossen werden soll. ProgRess (Opens external link in new windowArbeitsentwurf) beschreibt Maßnahmen, um das in der Opens external link in new windowNachhaltigkeitsstrategie von 2002 gesetzte Ziel der Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber dem Basiswert von 1994 zu erreichen. Bis 2008 wurden nur knapp 40 Prozent Steigerung erreicht, wodurch Deutschland derzeit nicht im Plan liegt, wie es beim BMU heißt.

Zur EU-Ebene heißt es im ProgRess-Entwurf: "Die Bundesregierung begrüßt die zunehmende Hinwendung der europäischen Umweltpolitik
zum Ressourcenschutz." Und weiter: "Die Bundesregierung (...) tritt für die Festlegung europäischer Ressourceneffizienzziele für 2020 und weiter bis 2050 ein."

Zudem hat die Bundesregierung im Oktober eine Opens external link in new windowRohstoffstrategie auf den Weg gebracht, um eine nachhaltige Rohstoffversorgung Deutschlands mit nicht-energetischen mineralischen Rohstoffen zu sichern.

Das BMWi hat am 4. Oktober 2010 in der "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" (Opens external link in new windowBGR) die "Deutsche Rohstoffagentur" (Opens external link in new windowDERA) eingerichtet.

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) hat gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Initiative Opens external link in new window"Effizienzfabrik" gestartet.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat der Bundesregierung eine Neuausrichtung ihrer Rohstoffpolitik Opens external link in new windowempfohlen. Das Gremium legt der Bundesregierung in einem Opens external link in new windowGutachten (Juni 2011) nahe, Rahmenbedingungen für eine vollständige Kreislaufführung und damit Wiederverwertung metallischer und mineralischer Ressourcen wie Silber und Gold, Indium und Gallium, Kupfer und Kobalt zu schaffen.

Bereits 2008 wurde das sogenannte Ufoplan-Projekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (Opens external link in new windowMaRess) vom Umweltbundesamt UBA) und dem Bundesumweltministerium an ein Konsortium unter der Leitung des Wuppertal Institutes vergeben. Ziel des MaRess-Projektes ist die übergreifende und umfassende Analyse von Möglichkeiten zur Ressourcenschonung in den Bereichen Produktion und Konsum. Es sollen Potenziale ermittelt, Maßnahmen und Instrumente analysiert und Umsetzungsvorschläge gemacht werden.

In der Initiative Opens external link in new window"Metalle pro Klima" dokumentieren führende Unternehmen der Nichteisen(NE)-Metallindustrie anhand von Best-Practise-Beispielen ihren Beitrag zum Klimaschutz. 

Positionen


EU-Parlament: Indikatoren und Überwachung


Das EU-Parlament begrüßt die EU2020-Leitinitiative zu einem ressourcenschonenden Europa in einer Opens external link in new windowEntschließung (17. Februar 2011).

Das Parlament bedauert allerdings , dass die Mitteilung mit Leitcharakter der Ressourceneffizienz als überragender politischen Priorität der EU nicht genügend Bedeutung beimisst. Die EU müsse erste Schritte in Richtung auf eine Recyclingwirtschaft hin unternehmen, eine Verringerung der Abfallproduktion gewährleisten und gleichzeitig den Wert einer Wiederverwendung von Ressourcen anerkennen. Die ökologische Nachhaltigkeit hänge von einem Rückgang des Ressourceneinsatzes ab. Das Parlament fordert die Kommission auf, eine Reihe von Indikatoren vorzulegen, um die Fortschritte bei der Ressourceneffizienz im Rahmen der nationalen Reformprogramme (NRP) überwachen zu können.

In den NRP legen die jedes Jahr im April Mitgliedsstaaten dar, wie sie die Ziele der Europa 2020-Strategie umsetzen wollen. 

BMU: Deutschland als Weltmeister der Ressourceneffizienz

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) Opens external link in new windowbegrüßt die EU-Initiative für ein "ressourcenschonendes Europa". "Ressourceneffizienz ist eine zentrale Aufgabe für die Umweltpolitik. Dass die Europäische Kommission hier einen Schwerpunkt setzt, wird Deutschland nachdrücklich unterstützen", so der Umweltminister.

Die Bundesregierung habe sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie dazu bekannt, die Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 gegenüber 1994 zu verdoppeln. "Ressourceneffizienz bedeutet Innovation und Modernisierung. Hier liegt eine Schlüsselqualifikation zukunftsfähiger Gesellschaften. Unsere Wirtschaft hat das Potential, zur ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt zu werden. Und das wollen wir auch erreichen", so Röttgen.

awr

Links


EU-Kommission


Ressourcen

Opens external link in new windowEuropa 2020-Strategie

Opens external link in new windowRessourcenschonendes Europa – eine Leitinitiative innerhalb der Strategie Europa 2020. Mitteilung (26. Januar 2011)

Opens external link in new windowKonsultation für einen Fahrplan (Roadmap) "Ressourcenschonendes Europa" (24. Februar 2011)

Opens external link in new windowHintergrundpapier zur Konsultation "Ressourcenschonendes Europa" (24. Februar 2011)

Opens external link in new windowFact Sheet "Resource Efficiency - a business imperative" (April 2011)

Opens external link in new windowKonferenz "Green Week" zur Ressourceneffizienz (24. bis 27. Mai 2011)

Opens external link in new window"Resource efficiency - Using less, living better". Rede von Umweltkommissar Janez Potočnik zur "Green Week" (24. Mai 2011)

Opens external link in new windowStrategie für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen [KOM(2005) 670] (21. Dezember 2011)

Opens external link in new windowGeneraldirektion Umwelt

Opens external link in new windowGeneraldirektion Forschung und Innovation

Opens external link in new windowGemeinschaftssystem der Europäischen Union für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS)

Rohstoffe

Opens external link in new windowRohstoffpolitik: Kommission legt neues Strategiepapier vor. Pressemitteilung (2. Februar 2011)

Opens external link in new windowRohstoff-Strategie. Mitteilung: "Grundstoffmärkte und Rohstoffe: Herausforderungen und Lösungsansätze". Kom (2011) 25 (2. Februar 2011)

Opens external link in new windowDie Rohstoffinitiative — "Sicherung der Versorgung Europas mit den für Wachstum und Beschäftigung notwendigen Gütern". COM(2008) 699 (4. November 2008)

Opens external link in new windowRohstoffe. Übersicht

Recycling

Opens external link in new windowUmwelt: Ressourcenverbrauch bis 2050 verdreifachen oder Effizienz und Recycling verbessern? Pressemitteilung (31. März 2011)

Opens external link in new windowWann ist Abfall kein Abfall mehr? Wenn er die neuen Abfallende-Kriterien zur Förderung der Recyclingmärkte erfüllt. Pressemitteilung (31. März 2011)

Opens external link in new windowÜbersicht zum Umgang mit Abfall

Biologische Vielfalt

Opens external link in new windowBiodiversität: Kommission präsentiert neue Strategie zur Eindämmung des Biodiversitätsverlusts inner­halb von zehn Jahren. Pressemitteilung (3. Mai 2011)

Opens external link in new windowBiodiversitätsstrategie auf Englisch (3. Mai 2011)

Opens external link in new windowQ&A on the Communication an EU biodiversity strategy to 2020 (3. Mai 2011)

Joint Research Centre (JRC) - Institute for Environment and Sustainability: Opens external link in new windowInternetseite

EU-Parlament

Berichtsentwurf über eine wirksame Rohstoffstrategie für Europa (10. März 2011)

Opens external link in new windowEntschließung zu Europa 2020 / zur Leitinitiative "Ressourcenschonendes Europa" (17. Februar 2011)

Opens external link in new windowBessere Entsorgung von Elektro- und Elektronikschrott (3. Januar 2011)

Zuständige Ausschüsse

Industrie, Forschung und Energie (ITRE): Opens external link in new windowInternetseite

Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI): Opens external link in new windowInternetseite

Rat

Opens external link in new windowSchlussfolgerungen des Rates zum Thema "Rohstoffe und Grundstoffmärkte: Finanzielle Herausforderungen und Lösungsansätze" (4. Mai 2011)

Deutschland

BMWi: Opens external link in new windowRohstoffstrategie der Bundesregierung (Oktober 2010)

BMWi: Opens external link in new windowDeutschen Rohstoffagentur

BMWi: Opens external link in new windowDeutsche Materialeffizienzagentur(demea)

BMU: Opens external link in new windowArbeitsentwurf des BMU für ein Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) ‐ Programm zum Schutz natürlicher Ressourcen in einer ökologisch‐sozialen Marktwirtschaft (Stand 7. April 2011)

BMU: Opens external link in new windowGreenTech made in Germany 2.0. Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland (2009)

Bundesregierung: Opens external link in new windowDie Nationale Nachhaltigkeitsstrategie (2002)

Globale Strategien

UNEP: Opens external link in new windowGreen Economy

UNEP: Opens external link in new windowInternational Resource Panel (IPR)

UNEP: Opens external link in new windowBericht zum Ressourcenverbrauch: Decoupling report (26. Mai 2011) 

UNEP/EU-Kommission: Opens external link in new windowUmwelt: Ressourcenverbrauch bis 2050 verdreifachen oder Effizienz und Recycling verbessern? (26. Mai 2011)

OECD: Opens external link in new windowOECD work on green growth (Mai 2011)

OECD: Opens external link in new windowUmweltschutz und Wachstum jetzt Hand in Hand. Pressemitteilung zur OECD-Strategie für umweltverträgliches Wachstum (Mai 2011)

Daten

Eurostat: Opens external link in new windowEDCNRP - Raw Material Group – Raw Material Data

Materialflows.net: Opens external link in new windowDaten zum weltweiten Ressourcen-Verbrauch

World Metals Statistics Bureau: Opens external link in new windowStatisken zum globalen Metallverbrauch

Studien

UNEP/EU-Kommission: Opens external link in new windowUmwelt: Ressourcenverbrauch bis 2050 verdreifachen oder Effizienz und Recycling verbessern? (26. Mai 2011)

UN: Opens external link in new windowMillenium ecosystem assessment. Studie zum globalen Zustand von 24 Schlüssel-Ökosystemdienstleistungen (2005)

World Food Program (WFP): Opens external link in new windowThe State of Food Insecurity in the World (2010)

Ökoinstitut: Opens external link in new windowStudy on Rare Earths and Their Recycling (Januar 2011)

Forschungszentrum für Umweltpolitik (FU Berlin): Opens external link in new windowUmweltpolitische Strategieentwicklung. Das Beispiel einer Strategie zur Schonung natürlicher Ressourcen. Von Florian Raecke (April 2011)

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE): Opens external link in new windowWie Deutschland Rohstoffland wird. Empfehlung des Rates für Nachhaltige Entwicklung, texte Nr. 39. (Juni 2011)

Think Tanks / Netzwerke

Umweltbundesamt (UBA): Opens external link in new windowRessourcenschonung

Umweltbundesamt (UBA): Opens external link in new windowMaRess-Programm

European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS): Opens external link in new windowInternetseite

Ecologic Institut EU: Opens external link in new windowRessourcen

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Opens external link in new windowInternetseite

Netzwerk Ressourceneffizienz: Opens external link in new windowInternetseite

Metalle pro Klima: Opens external link in new windowInternetseite

WirtschaftsVereinigung Metalle: Leitet Herunterladen der Datei einEuropäischer Industrie-Dialog Brüssel-Berlin "Ressourceneffizienz - ist weniger mehr?" (16. Juni 2011)

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