Altmaier soll Gebäudesanierung vorantreiben
Die Förderung energetischer Gebäudesanierungen wird nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe...
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Der ukrainische Ministerpräsident Mikola Asarow will von einer Fusion von Naftogaz und Gazprom nichts wissen. Foto: dpa.
Aktuell - Montag 21 Juni 2010 - Energie und Klimaschutz
Die Ukraine hat einen Zusammenschluss des Gaskonzerns Naftogaz mit der russischen Gazprom ausgeschlossen. Ministerpräsident Mikola Asarow widerspricht damit Parlamentspräsident Wladimir Litwin.
"Es wird keine wie auch immer geartete Fusion geben", erklärte Ministerpräsident Mikola Asarow am Sonntag. "Wir werden aber nach einer Organisationsform suchen, die die Effekte der beiden Unternehmen zusammenführt."
Damit widerspricht Asarow derm ukrainischen Parlamentspräsidenten Wolodymyr Lytwyn (andere Schreibweise: Wladimir Litwin). Dieser hatte vergangene Woche die Idee einer Fusion im
EurActiv.de-Interview als "völlig unproblematisch" bezeichnet. "Ich bin sofort damit einverstanden, wenn wir die neue gemeinsame Gesellschaft dann 50 zu 50 teilen. Im Ergebnis haben ukrainische Politiker sich meine Position zu eigen gemacht", so Litwin.
Nach dem Machtwechsel im Februar hat die russland-freundliche neue Regierung der Ukraine eine Fusion der Konzerne zunächst nicht ausgeschlossen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin unterbreitete den Vorschlag im April. Gazprom-Chef Alexej Miller bezeichnete Naftogaz zuletzt in einem Interview als derzeit einziges Einkaufsziel auf der Liste seines Konzerns.
Russland und die Ukraine haben wiederholt Konflikte um den Gaspreis ausgetragen. Im Januar 2009 kam es deswegen auch zu Unterbrechungen bei den Lieferungen nach Europa.
rtr/awr
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