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Energie und Klimaschutz


Gazprom-Chef Alexej Miller (L, im Bild mit dem russischen Premierminister Wladimir Putin) kündigte an, dass europäische Gasabnehmer künftig etwa 500 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter zahlen sollen. Foto: dpa

Gazprom-Chef Alexej Miller (L, im Bild mit dem russischen Premierminister Wladimir Putin) kündigte an, dass europäische Gasabnehmer künftig etwa 500 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter zahlen sollen. Foto: dpa

Aktuell - Dienstag 26 April 2011 - Energie und Klimaschutz

Miller rechnet mit Preiserhöhungen

Gazprom: "Europäischer Gasmarkt schlägt alle Rekorde"

Der russische Energieriese Gazprom veranschlagt höhere Gaspreise für europäische Kunden. Gazprom-Chef Alexej Miller glaubt, dass dies "bei Weitem nicht die letzten Rekorde" sein werden.

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Bis Dezember werde der Preis je 1.000 Kubikmeter für langfristige Verträge auf durchschnittlich etwa 500 US-Dollar steigen. Dies kündigte Gazprom-Chef Alexej Miller am Montag an. "Ich glaube, es sind bei Weitem nicht die letzten Rekorde, die wir dieses Jahr aufstellen werden", so Miller.

Die Nachfrage nach Gas, die in der Wirtschaftskrise deutlich gelitten hatte, zieht deutlich an. "Der europäische Gasmarkt schlägt alle Rekorde. Die Exportlieferungen werden im April sogar höher sein als in einigen der Wintermonate", erklärte der Gazprom-Chef.

Seit der Atomkatastrophe in Japan versuchen europäische Staaten, ihren Energiemix zu ändern und setzen verstärkt auf Gas. Europa bezieht rund ein Viertel seiner Gaslieferungen von dem staatlichen Monopolisten Gazprom.

Letzte Anhebung im Februar


Im Februar hatte Gazprom erklärt, den Preis je 1.000 Kubikmeter auf 352 von zuvor 308 Dollar zu erhöhen. Im ersten Quartal lag der durchschnittlich Exportpreis für Europa bei 346 Dollar je 1.000 Kubikmeter.

Bei langfristigen Verträgen mit europäischen Kunden orientieren sich Gazproms Forderungen an den Ölpreisen, die in Folge der Krisen im Nahen Osten und Nordafrika auf mehr als 120 Dollar je Barrel gestiegen waren - dem höchsten Niveau seit 2008.

Viele Kunden haben gefordert, dass der russische Monopolist auch die aktuellen Kurse bei der Preiskalkulation berücksichtigt. Doch der Vorschlag stößt bei Gazprom auf Widerstand.

EurActiv/rtr/RIA Novosti/dto

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Gazprom:
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