Altmaier soll Gebäudesanierung vorantreiben
Die Förderung energetischer Gebäudesanierungen wird nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe...
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Der Ausbau der Ethanol- und Biodiesel- Produktion in Brasilien könnte indirekt die Zerstörung des Regenwaldes forcieren, warnte bereits eine Studie Anfang Februar. Foto: dpa.
Aktuell - Montag 12 April 2010 - Energie und Klimaschutz
Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission heizt die Debatte um herkömmliche Biokraftstoffe an. Sollten sie mehr als 5,6 Prozent des Treibstoffbedarfs decken, drohten massive Schäden für Mensch und Natur.
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 im Verkehr einen Anteil erneuerbarer Energien von 10 Prozent zu erreichen. Diese Vorgabe kann sowohl durch Elektroautos als auch über die Beimischung von Biosprit erreicht werden.
Der Einsatz von Biosprit steht nun erneut zur Diskussion. Der
Financial Times Deutschland (11. April 2010) zufolge warnt eine interne Studie der EU-Kommission vor den Folgen des Biospritanbaus. Die Flächenkonkurrenz mit dem Anbau von Lebensmitteln könne bewirken, dass andernorts unberührte Wälder für die Landwirtschaft erschlossen werden. Sollte Biosprit mehr als 5,6 Prozent des Treibstoffbedarfs decken, brächten er mehr Schaden als Nutzen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger halte Teile der Studie unter Verschluss, zum Beispiel jene über die indirekten Folgen des für Landnutzung, Klimabilanz und Rohstoffpreise, berichtet die FTD.
awr

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