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Johannes Hahn (51) will sich als EU-Kommissar um Wissenschaft kümmern (Foto: dpa)

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) würdigte das "breite Wissen und die guten Erfahrungen" des Nominierten. Der Vorschlag sei von Vizekanzler und ÖVP-Chef Josef Pröll gekommen. Die rot-schwarze Regierung stehe geschlossen dahinter.

Langes Tauziehen zwischen Koalitionspartnern

Der Nominierung war ein wochenlanges Tauziehen vorangegangen. Die ÖVP hatte zwar das Vorschlagsrecht, aber ihr Wunsch, den Ex-Parteichef Wilhelm Molterer nach Brüssel zu schicken, fand bei der SPÖ keine Gnade. Die SPÖ hätte Ferrero-Waldner favorisiert. Nun ist Hahn der von beiden Seiten akzeptierte Kompromiss.

Hahn sagte, er strebe in der EU das Dossier Wissenschaft an. Seine Arbeit wird er voraussichtlich im Januar 2010 aufnehmen, sobald der Lissabon-Vertrag in Kraft ist.

 

 

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