Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone steigt weiter
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EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hat gerade das Erbe von Neelie Kroes angetreten. Legt er sich bald mit dem US-Internetriesen Google an? Foto: EC.
Aktuell - Mittwoch 24 Februar 2010 - Binnenmarkt und Wettbewerb
Google entscheidet, was der Großteil der User im Internet findet. Nun kommt die Macht des Internetriesen auf den Prüfstand der EU-Wettbewerbskommission.
Die EU-Kommission untersucht Wettwerbsbeschwerden gegen den US-Internetriesen Google. Darüber habe man Google im Februar informiert,
teilt die Wettbewerbsbehörde heute mit. Man arbeite mit nationalen Behörden zusammen, weitere Informationen könne man gegenwärtig nicht geben.
Nach
Angaben von Google handelt es sich bei den Beschwerdeführern um die Anbieter der Preisvergleichsseite Foundem (Großbritannien), der Suchmaschine Ejustice.fr (Frankreich) und des Verbraucherportals Ciao (USA).
Google werde unter anderem vorgeworfen, Angebote bei der Anzeige von Suchergebnissen zu benachteiligen.
Julia Holtz, bei Google für Wettbewerbsfragen verantwortlich,
erklärt in ihrem Blog, aufgrund der Größe Googles sei es nicht überraschend, mit deratigen Beschwerden konfrontiert zu werden. "Allerdings haben wir immer hart dafür gearbeitet, sicherzustellen, dass wir unseren Erfolg auf dem richtigen Weg erreichen - durch technologische Innovation und großartige Produkte, und nicht durch das Ausperren von Nutzern oder Anzeigenkunden oder die Schaffung künstlicher Hindernisse für den Marktzugang."
Die Beschwerde, bei den Google-Suchergebnissen nicht angemessen berücksichtigt zu werden, wirft die Frage nach dem Machtmonopol Googles auf. Julia Holtz erklärt: "Wir verstehen, wie wichtig Rankings für Webseiten sein können, insbesondere kommerzielle, weil ein höheres Ranking in der Regel die Klickzahlen ("Traffic") in die Höhe treibt". Allerdings sei eine perfekte Suchfunktion ein schwieriges "Informatik-Problem". Holtz verweist auf die Herausforderung, Millionen von möglichen Resultaten innerhalb von Millisekunden in eine Reihenfolge zu bringen.
Konkurrierende Suchmaschinen wie Moneysupermarket.com, Opodo und Expedia hätten auf Google in der Regel ein hohes Ranking. "Unsere Algorithmen zielen darauf, an erster Stelle anzuzeigen, was den Menschen am Nützlichsten erscheint."
awr
Heise.de:
EU-Kommission untersucht Wettbewerbsbeschwerden gegen Google (24. Februar 2010)

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